Mobile Blitzer können wieder in der Stadt eingesetzt werden

Das Problem: Diese stehen normalerweise an anderen Stellen in der Stadt, fehlten dort also in der Zwischenzeit. Das hat sich jetzt geändert: Am Mittwoch sind die mobilen Blitzer durch semi-stationäre Messsäulen ersetzt worden. Durch die Umstellung stehen die mobilen Blitzer wieder für Geschwindigkeitskontrollen im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung und können an wechselnden Standorten eingesetzt werden.

„Die eingesetzte Messtechnik bleibt unverändert“, heißt es von der Stadt. Die neuen Messsäulen erfassen Fahrzeuge mittels Lasermessung, Lidar genannt. Dabei werden Lichtimpulse ausgesendet, die von den Fahrzeugen reflektiert werden. Anhand dieser Signale kann die dreidimensionale Fahrzeugkontur bestimmt werden – also wie hoch, lang und breit ein Fahrzeug ist. „Jeder mögliche Verstoß wird vor dem Versand eines Anhörungsbogens sowohl hinsichtlich der Bildaufnahme als auch des zulässigen Gesamtgewichts des Fahrzeugs geprüft“, erklärt die Stadt. Die Erfassung erfolgt in beide Fahrtrichtungen.

So teuer sind Verstöße gegen den Blitzer in Düsseldorf

Bei Verstößen durch Fahrzeugführer, die die Brücke mit Fahrzeugen über 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse befahren, beträgt das Bußgeld einschließlich Gebühren 128,50 Euro. Im Wiederholungsfall wird von Vorsatz ausgegangen; das Bußgeld erhöht sich dann auf 228,50 Euro einschließlich Gebühren.

Zum Hintergrund: Die sanierungsbedürftige Theodor-Heuss-Brücke soll als wichtige Rheinquerung bis zur Errichtung eines Ersatzneubaus nutzbar bleiben. Zum Schutz der Bausubstanz und weiteren Gewährleistung der Verkehrssicherheit wurde die zulässige Gesamtmasse für Fahrzeuge seit dem 1. Februar 2026 auf 3,5 Tonnen reduziert.