Wahlbrief unauffindbar?

So wählen Nürnberger am Sonntag trotzdem

05.03.2026 – 14:22 UhrLesedauer: 2 Min.

Briefe mit der Aufschrift "Amtliche Wahlbenachrichtigung Kommunalwahl" (Archivbild): Gewählt wird in NRW am 14. September.Vergrößern des Bildes

Briefe mit der Aufschrift „Amtliche Wahlbenachrichtigung Kommunalwahl“ (Archivbild): Wer sie verloren hat, kann trotzdem wählen. (Quelle: IMAGO / Rene Traut)

Wahlbrief weg, Panik groß? In Nürnberg wählen Sie am Sonntag auch ohne Benachrichtigung. So retten Sie Ihre 71 Stimmen.

Eben war er noch da, jetzt ist er weg: Der Wahlbrief für die Nürnberger Kommunalwahl ist mitunter ein klassischer Kandidat für das Altpapier. Doch wer die Benachrichtigung verlegt hat, kann trotzdem am Sonntag seine 71 Kreuze setzen.

Die gute Nachricht: Das Wahlrecht ist nicht an das Stück Papier gebunden, das Wochen zuvor im Kasten gelandet ist. Entscheidend ist allein, dass man offiziell in Nürnberg gemeldet und im Wählerverzeichnis eingetragen ist.

Wer im Wahllokal steht, weist sich einfach mit dem Personalausweis oder Reisepass aus. Die Wahlhelfer suchen den Namen in den Listen und händigen nach der Identifikation die Zettel für den Stadtrat und das Oberbürgermeisteramt aus.

Wer nicht mehr weiß, welche Schule oder welcher Kindergarten das richtige Wahllokal ist, kann dies online über das Portal der Stadt Nürnberg abfragen. Dort wird nach Eingabe der Straße sofort der korrekte Stimmbezirk ausgespuckt.

Da die Auszählung der zahlreichen Stimmen in der Frankenmetropole oft bis tief in die Nacht dauert, ist ein früher Gang zur Urne ratsam – egal ob mit oder ohne Brief. Falls es zu einer Stichwahl kommt, kann ein wiedergefundener Wahlbrief den Prozess im Wahllokal am 22. März beschleunigen.

Aber auch ohne Papier bleibt Nürnberg am Sonntag demokratisch: Ausweis einpacken, hingehen und die dort verteilen, wo sie zählen sollen. Warum Nürnberger so viele Stimmen vergeben müssen, lesen Sie hier.