Bauarbeiten am Weidetorkreisel

Messeschnellweg: Hannover plant mit Zwischenlösung

05.03.2026 – 17:31 UhrLesedauer: 1 Min.

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Verkehr auf dem Messeschnellweg (Archivbild): Es wird einen Umbau gebem. (Quelle: IMAGO/imago)

Die Landesbehörde trifft mit der Stadt Hannover eine Entscheidung für den Messeschnellweg: nach einem Vergleich mehrerer Varianten.

Die Landesbehörde hat entschieden, den Messeschnellweg am Weidetorkreisverkehr in Hannover künftig auf einer neuen Brücke zu führen. Die Entscheidung fiel in Abstimmung mit der Landeshauptstadt. Unter der Woche stellte die Behörde sie im Bauausschuss vor.

Zuvor verglich die Landesbehörde mehrere Varianten. Laut Landesbehörde sei eine Brücke gegenüber einer Unterführung bei zahlreichen Kriterien vorzugswürdig – wegen höherer Wirtschaftlichkeit, geringerem Flächenverbrauch und geringeren Auswirkungen auf Umwelt und Grundwasser.

Bis zur Fertigstellung des Ersatzneubaus plant die Landesbehörde eine Behelfsbrücke. Nach Angaben der Landesbehörde solle sie etwa 210 Meter lang werden und südlich der Bestandsbrücke entstehen. Der Bau soll Mitte 2028 beginnen. Die Inbetriebnahme sei für Ende 2030 vorgesehen.

Vor dem Baubeginn stehen Vorarbeiten an. Nach Angaben der Landesbehörde gehören dazu Kampfmitteluntersuchungen und die Umverlegung von Versorgungsleitungen.

Derzeit müssen Lkw ab 3,5 Tonnen den Messeschnellweg verlassen und über den Weidetorkreisel ausweichen. Laut Landesbehörde werde die Behelfsbrücke diese Fahrzeuge wieder auf den Messeschnellweg führen und den städtischen Verkehr entlasten.

Die Landesbehörde verstärkt die Bestandsbrücke, damit sie bis zur Inbetriebnahme der Behelfsbrücke nutzbar bleibt. Nach Angaben der Landesbehörde sollen die Arbeiten bis April 2026 abgeschlossen sein.