Steigt angesichts der Eskalation im Iran das Terrorrisiko? Experten sehen eine Gefahr durch Netzwerke des Regimes. Hassprediger versuchen, Wut unter Muslimen zu schüren.
5. März 2026, 19:58 Uhr
Schließen
Artikelzusammenfassung
Salafistischer Prediger aus Berlin radikalisiert islamistische Szene mit YouTube-Videos. US-Angriff auf den Iran führt zu verstärktem Hass auf den Westen in Deutschland. Sicherheitslage verschärft sich, Anschläge und Cyberattacken möglich. Radikale Zellen in Deutschland im Fokus der Behörden, Gefahr durch iranische Revolutionsgarde. Deutsche Sicherheitspolitiker warnen vor erhöhter Gefährdungslage und intensivieren Schutzmaßnahmen.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich?
Gefällt mir
Gefällt mir
Gefällt mir nicht
Gefällt mir nicht
Send

Exiliranerinnen und -iraner protestierten am Montag vor dem Bundesinnenministerium in Berlin gegen Israel.
© Halil Sagirkaya/Anadolu via Imago
Am späten Dienstagabend lädt der Prediger Abul Baraa ein neues Video hoch. Es ist 21 Minuten lang und trägt den Titel „ALLES EINE LÜGE!“. Der Krieg gegen den Iran sei das Ergebnis einer „heuchlerischen Politik“, sagt Abul Baraa darin, eine friedliche Lösung sei nie angestrebt worden.
Allein bei YouTube hat der Salafist aus Berlin mehr als 100.000 Follower, Sicherheitsbeamte sehen Abul Baraa als Verführer der islamistischen Szene. Er treibe junge Muslime mit seinen Clips in den Fanatismus, heißt es. Seine Anhänger dagegen, so lässt es sich aus den Kommentaren unter dem Video lesen, haben seit dem vergangenen Samstag darauf gewartet, dass er den Angriff der USA und Israels auf den Iran kommentieren würde. Auch auf anderen Kanälen werden die Kämpfe im Nahen Osten für Propaganda genutzt. Proiranische Influencer etwa stellten bereits vor Wochen die Menschen in Teheran als bezahlte feindliche Agenten dar.