Er ist ihm schon länger ein Dorn im Auge. Der Betonklotz versperrt den Blick ins Tal, wenn er auf der heimischen Terrasse am Ölberg steht. Kein Wunder, ragt der ehemalige Hochbunker an der Schusterstraße doch 20 fensterlose Beton-Meter in die Höhe. Irgendwann wollte er wissen, wem das Gebäude aus der Weltkriegszeit gehört. Und weil Joachim Schmidt-Hermesdorf Vorsitzender der Brennscheidt-Stiftung ist, kam ihm die Idee, das optische Problem mit dem des fehlenden Lagerraums für die wertvolle Sammlung des Von der Heydt-Museums zu verknüpfen. Das war 2024. Wenn alles gut geht, ziehen Kunstwerke des Museums im Laufe des Jahres 2028 in sein neues Außendepot am Ölberg um.