Einsatz an der Urne
So viel Geld bekommen Wahlhelfer in München
05.03.2026 – 20:55 UhrLesedauer: 2 Min.
Auszählung der Stimmen in einem Wahllokal (Archivbild): Sie erwartet eine lange Wahlnacht. (Quelle: IMAGO/Rüdiger Wölk/imago)
126 Stimmen pro Wähler bedeuten Schwerstarbeit beim Zählen. t-online zeigt, wie viel Geld Wahlhelfer in München für den Einsatz am Sonntag und Montag bekommen.
Wer am 8. März 2026 als Wahlhelfer in München antritt, muss sich auf einen zweitägigen Einsatz einstellen. Da die Auszählung der Stadtratsstimmen und der Bezirksausschüsse höchst komplex ist, wird nicht nur am Wahlsonntag, sondern auch am Montag, den 9. März, gearbeitet.
Für diesen ehrenamtlichen Dienst zeigt sich die Landeshauptstadt erkenntlich: Einfache Beisitzende erhalten ein Erfrischungsgeld von 130 Euro. Die Entschädigung für Führungspositionen im Wahlvorstand liegt deutlich höher, wobei Schriftführende mit 180 Euro den Spitzensatz erhalten.
Besonders wichtig für Berufstätige: Wer am Montag im Einsatz ist, muss von seinem Arbeitgeber freigestellt werden. Die Stadt München erstattet privaten Arbeitgebern auf Antrag die Personalkosten für diesen Tag, damit dem Ehrenamt keine beruflichen Nachteile entstehen.
Für städtische Angestellte und Beamte gilt diese Regelung hingegen nicht, sie erhalten in der Regel einen Freizeitausgleich. Zusätzlich zu den Grundbeträgen zahlt die Stadt einen Bonus von 50 Euro an alle Helfer, die für ihren Dienst keinen freien Tag als Ausgleich in Anspruch nehmen können.
Sollte am 22. März 2026 eine Stichwahl für das Amt des Oberbürgermeisters nötig sein, werden die Wahlhelfer erneut berufen. Dieser zusätzliche Einsatz wird separat vergütet.
