Wahlbenachrichtigung verbaselt?
So stimmen Sie in München am Sonntag trotzdem ab
05.03.2026 – 19:25 UhrLesedauer: 2 Min.
Briefwahlunterlagen zur Kommunalwahl (Archivbild): Wer in München wählen will, braucht das Papier am Sonntag nicht zwingend. (Quelle: M.Zettler via www.imago-images.de/imago)
Wahlbrief verbaselt? In München am Sonntag kein Problem. Wer im Wählerverzeichnis steht, braucht nur ein Dokument. t-online zeigt, wie es ohne Post klappt.
Hand aufs Herz: Die Wahlbenachrichtigung lag eben noch auf der Kommode und ist jetzt unauffindbar? Wer den Brief in München verlegt oder versehentlich entsorgt hat, muss nicht in Panik verfallen. Der amtliche Brief ist nämlich lediglich eine Information der Stadt und keine zwingende Voraussetzung für den Gang zur Urne.
Am Sonntag reicht es völlig aus, den Personalausweis oder einen gültigen Reisepass mit ins Wahllokal zu nehmen. Die Wahlhelfer gleichen die Daten mit der Liste ab und händigen die drei farbigen Stimmzettel (Grün, Weiß, Gelb) aus.
Wichtig ist jedoch: Ohne Wahlschein darf man nur in dem Wahllokal wählen, das dem eigenen Wohnbezirk zugeordnet ist. Wer vergessen hat, wo das ist, findet Hilfe beim digitalen „Wahlraumfinder“ der Stadt München – einfach die Adresse eingeben und das richtige Gebäude wird angezeigt.
Wer seine Benachrichtigung später doch noch unter einem Stapel Zeitungen findet, sollte sie für eine mögliche Stichwahl beim Oberbürgermeister am 22. März aufbewahren. Das spart den Wahlhelfern Zeit beim Suchen im Verzeichnis. Aber auch dann gilt: Der Ausweis ist das wichtigste Dokument.
