Moskau hat seit Beginn des von Kremlchef Wladimir Putin befohlenen Angriffskriegs gegen die Ukraine das Vorgehen gegen unabhängige Medien und Internetplattformen noch einmal drastisch verschärft – auch um Kritik am Krieg zu unterbinden. So ist in Russland bereits seit 2024 der Zugang zu Youtube eingeschränkt.

Seit dem vergangenen Sommer sind Audio- und Videoanrufe bei WhatsApp und Telegram auf russischem Territorium gesperrt. Medienberichten zufolge soll der Zugang zu Telegram ab April in Russland vollständig gesperrt werden. Zugleich forcieren die Behörden in Russland die Nutzung des russischen Messenger-Dienstes Max. Nach Angaben des Internetportals „The Bell“ spioniert Max dabei die Nutzer aus und prüft etwa, ob sie VPN nutzen. (Quelle: dpa)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 05. März 2026

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Ungarn offen mit dem Einsatz ukrainischer Streitkräfte gedroht, sollte er die 90 Milliarden Euro der EU für die Ukraine weiter blockieren. Die ungarische Regierung weist die Selenskyjs Aussage entschieden zurück.

Ungarn will die Ukraine mit politischen Mitteln zur Wiedereröffnung der Ölpipeline Druschba zwingen. Militärische Mittel schloss Ministerpräsident Viktor Orban zwar aus. Er kündigte jedoch an, eine eigene Erkundungsmission in die Ukraine zu schicken.

Russland und die Ukraine haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau jeweils 200 Kriegsgefangene ausgetauscht. Am Donnerstag und Freitag sollen laut Kreml-Berater Wladimir Medinsky jeweils weitere 500 Gefangene übergeben werden.