Acht junge Neonazis sollen versucht haben, Geflüchtete und Linke zu töten. Sie gaben sich offenbar Titel aus dem Dritten Reich. In Hamburg hat nun der Prozess begonnen.

5. März 2026, 20:38 Uhr

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Junge Neonazis gründen Terrorgruppe „Letzte Verteidigungswelle“ mit erschreckenden Plänen für Anschläge auf Asylunterkünfte. Angeklagte im Alter von 15 bis 22 Jahren vor Gericht in Hamburg. Radikalisierung junger Menschen in Ostdeutschland Thema des Prozesses. Anklage spricht von professionellem Vorgehen und geplantem „Rassenkrieg“. Öffentlichkeit ausgeschlossen, um minderjährige Angeklagte zu schützen.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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"Letzte Verteidigungswelle": Angeklagte der Terrorgruppe "Letzte Verteidigungswelle": Ihr Ziel war laut Anklage der "Rassenkampf".

Angeklagte der Terrorgruppe „Letzte Verteidigungswelle“: Ihr Ziel war laut Anklage der „Rassenkampf“.
© Marcus Brandt/​Pool dpa

Als sich die jungen Neonazis gefunden hatten, verliehen sie sich Titel. Einer von ihnen sollte der neue Joseph Goebbels sein, „Propagandaminister“, zuständig für Bilder und Videoclips bei TikTok oder Instagram. Mehrere andere Jugendlichen in der Chatgruppe waren fortan „Gauleiter“, etwa für Sachsen. Und der Jüngste von ihnen, damals erst 13 Jahre alt, so ist sich die Bundesanwaltschaft sicher, sah sich ab dem 23. April 2024 selbst als „Leiter der Gestapo“. Wie sich andere Jungs in seinem Alter auf dem Bolzplatz für Lionel Messi oder Lamine Yamal halten.