360 statt wie bisher 180 Sitzplätze gibt es demnach bei jeweils vier Zügen an Freitagen und Samstagen und bei insgesamt sechs Zügen an Sonn- und Feiertagen. Hintergrund ist, dass es besonders an Wochenenden zu hohen Auslastungen der Züge komme, so der VBB. Deshalb werde in Cottbus bzw. Leipzig für die betreffenden Fahrten ein weiterer Triebwagen angehängt.
Finanziert werde die Erweiterung durch das Land Brandenburg, in Absprache mit den sächsischen Aufgabenträgern.
Fahrgäste aus oder nach Frankfurt (Oder) müssen bei den jeweiligen Fahrten, bei denen die Zugkapazität verdoppelt wird, in Cottbus umsteigen, heißt es vom VBB. Weil der RE10 ab Falkenberg üblicherweise zudem mit dem RE11 aus Hoyerswerda gekuppelt wird, müssen Fahrgäste aus dem RE11 in Falkenberg ebenfalls umsteigen, wenn zwei, statt nur einem Triebwagen als RE10 fahren.