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Hannover/Frankfurt – Eine 16-Jährige aus dem Raum Frankfurt strandet frühmorgens im Hauptbahnhof Hannover. Ein Mann täuscht vor, ihr helfen zu wollen. Gibt ihr ein Getränk aus, lockt sie dann in seine Wohnung. Dort soll er die hilflose Lage der psychisch labilen Jugendlichen ausgenutzt, sie erst betrunken gemacht und dann vergewaltigt haben. Nicht der erste Vorwurf dieser Art gegen ihn. Doch es fehlten die Beweise.

Verdächtiger soll verletztes Opfer ausgesetzt haben

Jetzt sitzt der dringend tatverdächtige Robel Z. (28) seit vergangener Woche in U-Haft. Der mutmaßliche Vergewaltiger soll eiskalt vorgegangen sein. Nachdem er die 16-Jährige missbraucht haben soll, floh der Teenager offenbar in sein Bad und versuchte, sich umzubringen. Statt jedoch Rettungskräfte zu alarmieren, soll ihr Peiniger sie vor die Tür gesetzt haben.

Hinter dieser Wohnungstür ieines Miethauses im hannoverschen Stadtteil Vahrenwald soll sich das Sexualverbrechen abgespielt haben

Hinter dieser Wohnungstür eines Miethauses in Hannover-Vahrenwald soll sich das Sexualverbrechen abgespielt haben

Foto: MIRKO VOLTMER

Nach BILD-Informationen lebte die 16-Jährige zuletzt in einer therapeutischen Wohngruppe nahe Frankfurt. Am vorvergangenen Samstag reiste sie mit dem Zug nach Braunschweig (Niedersachsen), um einen Freund zu besuchen. Offenbar platzte das Treffen, sie verließ die Stadt wieder Richtung Hannover, wo sie frühmorgens auf Robel Z. traf.

Afrikaner schon früher im Visier der Polizei

Den Ermittlern ist der Mann aus Eritrea (Nordostafrika) schon lange bekannt. Seit 2022 stand er immer wieder in Verdacht, vor allem am Hauptbahnhof Minderjährige anzusprechen, um sich später an ihnen zu vergehen. Doch ein Verfahren wegen Vergewaltigung (2023) und eine Anzeige wegen Missbrauchs einer 12-Jährigen (2024) wurden laut Staatsanwaltschaft Hannover wegen Beweismangels fallengelassen.

Gegenüber BILD erklärte der Anwalt von Robel Z., dass sein Mandant die Vergewaltigung der 16-Jährigen bestreite.

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