Die Stadtwerke Augsburg treiben die Umstellung ihrer Busflotte von Biogas auf Elektro-Antrieb voran. Aus dem Bundesverkehrsministerium erhalten die Stadtwerke nun eine staatliche Förderung für 15 batterieelektrische Busse im Zuge der Bundesrichtlinie zur Förderung von Bussen mit alternativen Antrieben.
Die Stadtwerke hatten sich in einem zweistufigen Verfahren beworben und nun den Zuschlag für die Förderung elektrischer Busse mit einer Förderquote von 80?Prozent der antriebsbedingten Mehrkosten erhalten, was bis zu 3,8 Millionen Euro entspricht.
Im Zuge der „BMV-Fachkonferenz klimafreundliche Busse 2026“ in Berlin überreichte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder dem Stadtwerke-Projektleiter „Einführung E-Mobilität Bus“, Johannes Jung, kürzlich die Förderurkunde für 15 batterieelektrische Busse. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Förderung für die E-Busse erhalten haben und damit einen sehr wichtigen Schritt für die Transformation der Mobilität in Augsburg leisten können“, sagt Jung. Dies bedeute für die Fahrgäste und das Fahrpersonal nicht nur neueste Technik, sondern auch mehr Komfort, einen leisen Betrieb und keine Emissionen im Betrieb der Busse vor Ort.
Die E-Busse sollen ab 2028 in Augsburg eingesetzt werden
Die Richtlinie zur „Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr“ wurde im Jahr 2021 eingeführt und zuletzt im Jahr 2024 überarbeitet. Die Beschaffung von Bussen mit alternativen Antrieben auf Basis von Batterie- und Brennstoffzellentechnologien steht im Fokus der Förderung. Die Fördermittel werden in einem wettbewerblichen Verfahren vergeben. Geprüft werden die eingereichten Projektskizzen dabei unter anderem auf Basis ihrer CO2-Vermeidung.
Im ersten Schritt wird für die Beschaffung der geförderten E-Busse eine Ausschreibung bis spätestens April veröffentlicht. Die Vergabe des Auftrags muss bis spätestens November 2026 erfolgen. Zum aktuellen Zeitpunkt sei geplant, dass die batterieelektrischen Busse in einem Lieferfenster von Mai bis Juli 2028 geliefert werden. „Danach werden die Fahrzeuge sukzessive in das Augsburger Liniennetz integriert“, erklären die Stadtwerke.
az