Agustín Reyna, Generaldirektor der Verbraucherorganisation BEUC, kommentierte: „Die Behauptung, dass diese fleischbezogenen Bezeichnungen bei den Verbrauchern Verwirrung stiften, ist Unsinn. Unsere Daten zeigen, dass rund 70 % der Verbraucher mit diesen Bezeichnungen einverstanden sind, solange die Produkte eindeutig als vegetarisch oder vegan gekennzeichnet sind.“ 

Die neuen Vorschriften würden die Verwirrung nur noch verstärken und seien einfach nicht notwendig. 

Vertreter der 27 EU-Mitgliedsstaaten und des Europäischen Parlaments beschlossen nun dennoch, den Plan weiterzuverfolgen. Bereits im Oktober hatten die Gesetzgeber ihre Unterstützung für das Verbot bekundet. 

Wie die Nachrichtenagentur dpa meldet, müsse die Vereinbarung nur noch formell genehmigt werden.