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Trump: Kuba wird „ziemlich bald“ fallen

Aktualisiert am 07.03.2026 – 05:14 UhrLesedauer: 13 Min.

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Donald Trump im Weißen Haus (Quelle: IMAGO/Gripas Yuri/ABACA/imago)

Die US-Regierung soll Rückzahlungen der illegalen Zölle verweigern. Massenhafte Kritik an Plänen des neuen Ballsaals. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Nach den US-israelischen Angriffen auf den Iran steht als nächstes möglicherweise Kuba auf der Agenda von US-Präsident Donald Trump. Die durch eine von den USA verhängte Öl-Blockade gelähmte Insel werde „ziemlich bald fallen“, erklärte Trump am Freitag (Ortszeit) in einem Telefoninterview mit dem Sender CNN. Kuba wolle „so dringend ein Abkommen schließen“, sagte der US-Präsident.

„Wir konzentrieren uns derzeit wirklich auf dieses Thema. Wir haben viel Zeit, aber Kuba ist bereit – nach 50 Jahren“, betonte er.

US-Ermittler machen laut einem Medienbericht mit der chinesischen Regierung verbundene Hacker für einen Cyberangriff auf ein internes Computernetzwerk des FBI verantwortlich.

In dem System seien Informationen zu einigen inländischen Überwachungsanordnungen gespeichert, berichtete das „Wall Street Journal“ am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Ausmaß und Schwere des Angriffs seien nicht bekannt, die Untersuchung befinde sich in einem frühen Stadium.

Im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump die Rüstungsindustrie zu einer deutlich höheren Produktion gedrängt. Er schrieb am Freitag nach einem Treffen mit Branchenvertretern im Weißen Haus, die Konzerne hätten „zugesagt, die Produktion von Waffen der ‚exquisiten Klasse‘ zu vervierfachen“. Welche Art von Waffen Trump damit meinte, ist unklar. Angaben der Rüstungsindustrie dazu lagen zunächst nicht vor.

An dem Treffen im Weißen Haus nahmen nach Angaben des Präsidenten die Chefs von sieben Rüstungskonzernen teil, darunter BAE Systems, Lockheed Martin, Northrop Grumman und Raytheon. Hintergrund sind Sorgen in der US-Regierung, durch den Iran-Krieg könnten sich die Waffenlager rasant leeren. Laut dem US-Sender NBC hatten Regierungsvertreter diese Woche in Gesprächen im Kongress angedeutet, Trump könne ein Gesetz aus dem Kalten Krieg nutzen (Defense Production Act, DPA), um die Waffenproduktion anzukurbeln. Offenbar setzt er nun zunächst auf freiwillige Schritte der Rüstungsindustrie.

In den USA ist die Arbeitslosigkeit im Februar unerwartet gestiegen. Die Arbeitslosenquote legte um 0,1 Prozentpunkte auf 4,4 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt eine unveränderte Quote von 4,3 Prozent erwartet.

Die US-Regierung hat einem Medienbericht zufolge die Rückerstattung von Zöllen abgelehnt, die der Oberste Gerichtshof der USA für rechtswidrig erklärt hat. Die „Financial Times“ bezog sich in ihrem am Freitag veröffentlichten Bericht auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.