Vom Kiez ins Quizstudio
Ex-Türsteher räumt bei „Wer wird Millionär“ ab
Aktualisiert am 06.03.2026 – 12:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Kandidat aus Gützow sitzt Günther Jauch gegenüber: Bei einer kniffligen Frage wusste der 57-Jährige nicht mehr weiter. (Quelle: RTL / Stefan Gregorowius)
Sascha Christoph-Lubojanski arbeitet als Logistiker im Hamburger Hafen – früher war er Türsteher auf dem Kiez. Bei RTL bewies der Metal-Fan nun auch Köpfchen.
Gegenüber dem Moderator Günther Jauch nehmen die unterschiedlichsten Menschen aus ganz Deutschland Platz. In der Folge vom 2. März 2026 war ein Kandidat aus der Nähe von Hamburg mit dabei: Sascha Christoph-Lubojanski. Der 57-Jährige aus Gülzow in Schleswig-Holstein hat bei der RTL-Quizshow „Wer wird Millionär?“ eine ordentliche Summe Geld gewonnen.
Der Kandidat arbeitet in einem Maschinenbauunternehmen im Hamburger Hafen. Die Folge ist seit dem bei RTL+ abrufbar und wurde am Montag um 20.15 Uhr im Fernsehen ausgestrahlt.
Bei „Wer wird Millionär“ müssen die Kandidaten mehrere Fragen mit jeweils vier Antwortmöglichkeiten beantworten. Mit jeder richtigen Antwort steigt die Gewinnsumme. Wer falsch liegt, fällt – je nach erreichten Sicherheitsstufen – auf eine niedrigere Summe zurück. Zur Hilfe stehen verschiedene Joker zur Verfügung, darunter ein Publikumsjoker, ein Telefonjoker und der 50:50-Joker.
Christoph-Lubojanski ist verheiratet, seine Frau begleitete ihn ins Studio. Er hat zwei Kinder aus einer früheren Ehe. Beruflich kümmert er sich im Hamburger Hafen um Wareneingänge, Versand und Lagerhaltung. Seit den frühen 80er-Jahren hört er nach eigenen Angaben Metal, was auch seinen Kleidungsstil präge. Früher habe er zudem als Türsteher auf dem Hamburger Kiez gearbeitet.
Im Spiel arbeitete er sich souverän nach oben. Die 16.000-Euro-Frage drehte sich um die Lascaux-Höhlenmalereien in Frankreich. Hier nutzte er den 50:50-Joker und entschied sich für die richtige Antwort.
Bei 32.000 Euro wurde nach einem Meeresbewohner gefragt, der seit einigen Jahren vermehrt vor der Küste Mallorcas auftaucht. Zur Auswahl standen unter anderem „Rührei-Schnecke“, „Spiegelei-Qualle“, „Soleil-Muschel“ und „Ostereikrebs“. Christoph-Lubojanski setzte auf das Publikum – und entschied sich für die „Spiegelei-Qualle“.
Die 64.000-Euro-Frage führte ihn auf eine gedankliche Reise durch Deutschland: Von wo nach wo könne man eine Flusskreuzfahrt buchen? Zur Wahl standen mehrere Städtekombinationen. Er entschied sich für die Route von Saarbrücken nach Bremen – und lag richtig.
Bei 125.000 Euro ging es um die Entstehung einer bekannten Geschichte. Gefragt wurde, welche Idee zu einem bekannten Buch kam, als der Autor betrunken in einem Feld bei Innsbruck lag. Zur Auswahl standen „Per Anhalter durch die Galaxis“, „Die unendliche Geschichte“, „Der Herr der Ringe“ und „Buddenbrooks“. Christoph-Lubojanski zog einen Telefonjoker hinzu, erhielt jedoch keine eindeutige Hilfe. Er entschied sich, auszusteigen, und nahm 64.000 Euro mit nach Hause. Die richtige Antwort wäre „Per Anhalter durch die Galaxis“ gewesen.
