Wo Bremen einkauft
Diese Geschwister sind die „besten Wochenmarkthändler“
07.03.2026 – 09:10 UhrLesedauer: 2 Min.
Wochenmarkt (Symbolfoto): Regelmäßig versorgt das Geschwisterpaar seine Kunden in Bremen. (Quelle: Andreas Arnold/dpa/dpa-bilder)
Seit Jahrzehnten stehen sie mit ihrem Obst- und Gemüsestand auf Bremer Wochenmärkten. Dafür heimsten sie die Trophähe „Bester Wochenmarkthändler des Jahres 2025“ ab.
Dieses Bremer Geschwisterpaar lässt alle anderen hinter sich und gilt als „Bester Wochenmarkthändler des Jahres 2025“: Björn und Inga True erhielten den begehrten Preis kürzlich in Berlin vom Bundesverband der Frischemärkte (BDF). Die Ehrung würdigt ihre jahrzehntelange Arbeit auf den Bremer Wochenmärkten.
Die Familie True steht bereits seit 1988 mit ihrem Stand auf den Märkten der Stadt. Viele Bremer kennen die Händler vor allem vom Findorffmarkt, wo sie regelmäßig vertreten sind. Aus einem kleinen Verkaufsstand entwickelte sich über die Jahre ein fester Anlaufpunkt für Obst, Gemüse und besondere Spezialitäten, heißt es in einer Mitteilung der Messe Bremen.
„Die Auszeichnung für Björn und Inga True ist absolut verdient“, sagt Lars Jansen, Bereichsleiter beim Großmarkt Bremen. Die beiden stünden seit vielen Jahren „für Qualität und Verlässlichkeit“ und bereicherten die Märkte mit Fachwissen und Engagement.
Auch bundesweit ist das Geschwisterpaar in der Branche bekannt. Besonders geschätzt wird ihre große Auswahl – etwa bei Tomatensorten – sowie regionale Produkte wie Bremer Scheerkohl, den die Familie noch selbst anbaut und in der Saison verkauft.
Der Branchenverband BDF würdigt mit dem Preis Händler, die Wochenmärkte über viele Jahre prägen. „Wir küren hier ein engagiertes Geschwisterpaar, das die Bremer Wochenmärkte entscheidend geprägt hat“, sagt BDF-Vorstand Thomas Lehmann. Sie stünden stellvertretend für Händler, „die sich Tag für Tag richtig reinknien“.
Die Auszeichnung wird im Rahmen der Branchenveranstaltung Fructinale in Berlin überreicht. Traditionell erhalten die Gewinner dabei auch eine Trophäe – den sogenannten „Buddy Bär“.
