Am Dienstag
Streik bei der Rheinbahn – Busse und Bahnen stehen still
07.03.2026 – 12:39 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Rheinbahn in Düsseldorrf (Symbolbild): Der TArifstreit geht weiter. (Quelle: IMAGO/Michael Gstettenbauer/imago)
In Düsseldorf fahren am Dienstag keine Busse und Bahnen. Die Gewerkschaft Verdi fordert die Rheinbahn-Mitarbeiter zum Streik auf.
Die Düsseldorfer müssen sich am kommenden Dienstag, 10. März, mit massiven Einschränkungen im Nahverkehr rechnen. Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeiter der Rheinbahn dazu aufgerufen, an diesem Tag die Arbeit niederzulegen. Betroffen sind neben der Rheinbahn in Düsseldorf auch der öffentliche Nahverkehr im Kreis Mettmann sowie in Wuppertal, Solingen, Remscheid, Leverkusen und Bergisch Gladbach.
Nach Angaben der Gewerkschaft sollen in den betroffenen Städten ganztägig keine Busse und Straßenbahnen fahren. S-Bahnen und Regionalzüge seien von dem Warnstreik nicht betroffen.
Auslöser des Streiks ist der Tarifkonflikt für die etwa 30.000 Beschäftigten in rund 30 kommunalen Verkehrsbetrieben in Nordrhein-Westfalen mit inzwischen zwei ergebnislosen Verhandlungsrunden.
Verdi NRW will die wöchentliche Arbeitszeit von 39 auf 37 Stunden kürzen – bei vollem Lohnausgleich. Die Ruhezeit zwischen zwei Schichten soll von zehn auf elf Stunden erhöht werden. Der Zuschlag für Sonntagsarbeit soll zudem von 25 Prozent des Stundenentgelts auf mindestens 40 Prozent steigen.
Der Kommunale Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen wirft Verdi in dem Tarifkonflikt vor, die Augen vor der schlechten Finanzlage der Verkehrsbetriebe zu verschließen. Die Tarif- und Entgeltbedingungen hätten sich schon deutlich verbessert, der Nahverkehr biete bereits attraktive Arbeitsplätze. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 24. März geplant.
