Nachdem Spieler Kritik an den Mikrotransaktionen von „Marathon“ übten, ruderte Bungie nun zurück. Außerdem kündigten die Entwickler ein erstes großes Update an, das den Extraction-Shooter unter anderem etwas einsteigerfreundlicher machen soll.
In dieser Woche feierte „Marathon“ seinen offiziellen Release. Doch der Start von Bungies neuem Extraction-Shooter verlief nicht ohne Nebengeräusche: Während auf Steam am ersten Tag bereits 88.000 gleichzeitige Spieler verzeichnet wurden, hagelte es in den sozialen Medien deutliche Kritik an der Monetarisierung.
Doch mittlerweile hat Bungie reagiert und bereits erste Sofortmaßnahmen ergriffen. Zudem kündigten die Entwickler das erste umfangreiche Update für „Marathon“ an und gewährten einen Ausblick auf Änderungen, die vor allem diejenigen erfreuen dürften, denen das Überleben auf Tau Ceti IV bisher eine Spur zu knackig war.
Bungie löst das LUX-Problem
Bereits zum Launch erklärte Bungie, dass es keine Pay-to-Win-Inhalte in „Marathon“ geben wird. Echtes Geld lässt sich lediglich für die Premium-Währung LUX ausgeben, die wiederum ausschließlich für kosmetische Items genutzt werden kann.
Doch genau hier lag der Stein des Anstoßes, wie IGN berichtet. Bisher kostete ein typischer Runner-Skin im Shop 1.120 LUX. Das Problem: Das 10-Euro-Paket lieferte lediglich 1.100 Lux. Somit waren Spieler gezwungen, entweder das teurere 15-Euro-Paket zu kaufen oder ein zweites kleines Paket für fünf Euro zu erwerben, um die fehlenden 20 Lux auszugleichen.
Dadurch wurde innerhalb der Community schnell der Vorwurf der kalkulierten „Abzocke“ laut, was Bungie nun dazu bewegte, einzulenken und die Preisgestaltung für die Premium-Währung anzupassen:
- Anpassung der Pakete: Das 10-Euro-Bundle wird künftig 1.120 LUX (statt 1.100) enthalten.
- Rückwirkende Entschädigung: Wer bereits Pakete gekauft hat, bekommt pro gekauftem 10-Euro-Bundle 20 LUX gutgeschrieben.
- Deluxe-Bonus: Käufer der Deluxe Edition, die zum Start Probleme mit ihren Items hatten, erhalten zusätzlich 150 LUX als Entschädigung.
Erster Patch: Marathon wird einsteigerfreundlicher
Und während die Währungsreform bereits durchgeführt wurde, kündigte Bungie in einem ausführlichen Beitrag auf dem Kurznachrichtendienst X auch das erste Update für „Marathon“ an, das in der kommenden Woche erscheinen soll.
Der Fokus liegt dabei auf der Quality of Life und vor allem auf dem Schwierigkeitsgrad, da viele Spieler den Einstieg in die Welt von Tau Ceti IV als recht hart empfanden. Deshalb werden unter anderem folgende Änderungen vorgenommen:
- Bessere Orientierung: Ziel-Navigationspunkte werden nun bereits ab einer Entfernung von 20 Metern angezeigt (vorher 10m).
- Mehr Ressourcen: Auf der Karte Perimeter wird die Anzahl der Medizinschränke und Munitionskisten erhöht.
- Starthilfe: Die kostenlosen Sponsored Kits der Fraktionen MIDA, CyberAcme und Arachne starten künftig mit mehr Munition.
Außerdem erklärte Bungie, dass man derzeit mit dem berüchtigten Weasel-Fehlercode kämpft. Spieler, die weiterhin unter Verbindungsabbrüchen leiden, sollen Berichte im offiziellen Discord einreichen. Und was den kostenpflichtigen Battle Pass betrifft, betonten die Entwickler, dass man die Diskussionen der Community verfolge und nach Wegen suche, den „Gegenwert“ für Investitionen im Spiel zu verbessern.
Einen genauen Termin für das Update nannte Bungie aber noch nicht. Erhältlich ist „Marathon“ seit dem 5. März 2026 für die PS5, Xbox Series X/S und den PC.
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