Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj setzte Russland 29 Raketen ein, davon fast die Hälfte ballistische, und rund 480 Drohnen. Wieder sei die Energieversorgung das Ziel der Angriffe gewesen. Betroffen waren demnach auch Kiew, die Regionen Chmelnyzkyj und Czernowitz im Westen sowie die Eisenbahn in der Region Schytomyr im Nordwesten. Schäden habe es auch in den Regionen Dnipropetrowsk, Saporischschja, Winnyzja, Odessa, Poltawa, Sumy und Tscherkassy gegeben. (Quelle: dpa, ARD)

08:07 Uhr | Neue Angriffe auch auf Odessa

In der südukrainischen Hafenststadt Odessa ist nach einem russischen Angriff ein Feuer ausgebrochen. Laut Militärverwaltung wurde Infrastruktur getroffen. Verletzte oder Tote habe es aber nicht gegeben. (Quelle: EBU)

07:17 Uhr | Mindestens vier Tote in Charkiw

Mindestens vier Tote hat es am Morgen beim Einschlag einer russischen Rakete in einem fünf Stockwerke hohen Wohnhaus in der ostukrainischen Großstadt Charkiw gegeben. Rettungskräfte konnten vier Leichen bergen. Weitere wurden jedoch noch in den Trümmern vermutet. (Quelle: EBU)

02:50 Uhr | Ungarn lässt Bankmitarbeiter wieder frei

Die in Ungarn gestern festgenommenen sieben Bankmitarbeiter aus der Ukraine sind wieder freigelassen worden. Das beschlagnahmte Bargeld und Gold werde jedoch weiter einbehalten, sagte der Chef der ukrainischen Zentralbank, Andryj Pyschnyj. Die Situation sei „unfassbar“. Demnach geht es um Euro- und Dollar-Banknoten mit einem Wert von rund 69 Millionen Euro und um neun Kilogramm-Goldbarren für fast 1,3 Millionen Euro. Hintergrund ist der gestern eskalierte Streit um die Druschba-Öl-Pipeline. (Quelle: AFP)