• Die U23 des SV Werder Bremen erzielte beim Auswärtsspiel gegen Blau-Weiß Lohne ein torloses Unentschieden und holte damit im zweiten Spiel des Jahres erneut einen Punkt.
  • Nach einer Flut an Gegentoren im vergangenen Jahr steht die Defensive der U23 stabiler, offensiv fehlte laut Trainer Thomas Wolter jedoch die Durchschlagskraft.
  • Mehrere personelle Umstellungen durch Rückkehrer zum Profikader und Abiturvorbereitung wirkten sich auf die Mannschaft aus; beide Teams hatten einige Chancen, ein Konstruktives Angriffsspiel gelang Werder selten.

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Das zweite torlose Unentschieden im zweiten Spiel des Jahres: Auch bei Blau-Weiß Lohne blieben die U23-Fußballer des SV Werder ohne eigenen Treffer, kassierten aber eben auch kein Tor. Nach der Flut an Gegentreffern im vergangenen Jahr steht die Defensive nun offenbar besser. An der Offensive müssen die Bremer aber noch arbeiten. „Letztlich fehlte die Durchschlagskraft“, kommentierte Thomas Wolter die Angriffsleistung.

Auf gleich fünf Positionen hatte der Trainer umgestellt, und das war keineswegs der Leistung seiner Spieler geschuldet: In Patrice Covic, Mick Schmetgens, Mats Heitmann sowie Salim Musah waren vier Kicker zum Profikader zurückbeordert worden, und Torhüter Stefan Smarkalev baut derzeit in Bulgarien sein Abitur. Die Umstellungen sollten sich gegen die zuletzt viermal sieglosen Gastgeber bemerkbar machen: Blau-Weiß Lohne trat engagiert auf, sichtlich um eine Wende bemüht, und fand über die linke Angriffsseite immer wieder den nötigen Raum.

Vor allem die Abstimmungsprobleme vom gerade erst beförderten A-Jugendlichen Luca Höcker und Ole Schulz gestatteten BWL zu Beginn dieses Duells immer wieder Flanken, die für Torgefahr sorgten. Die Chancen für Pelle Hoppe (6.) und Jannik Zahmel (10.) gaben einen Vorgeschmack, und als der Gastgeber ein drittes Mal über die linke Seite durchbrechen konnte, kam Hoppe aus zwölf Metern zum Abschluss und zwang Werder-Keeper Jonas Horsch zu einer starken Parade (25.). Eine schöne Kombination, die Kai Westerhoff beinahe aus acht Metern zur Führung genutzt hätte, bildete den Abschluss der BWL-Chancen (43.).

Am Ende gingen die Teams aber auch mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Pause, da die U23 in einem weitgehend ausgeglichenen Spiel ebenfalls gefährlich vor das gegnerische Tor gekommen war: Einmal hatte sich Cimo Röcker in den Strafraum geschlichen, verpasste aus fünf Metern aber knapp (19.), und dann war Princewill Mbock haarscharf an einer Hereingabe von Höcker vorbeigerutscht (37.). Luft nach oben war allerdings auch bei den Bremern vorhanden. Gegen einen sehr gut organisierten Gastgeber gelang der U23 bis zur Pause viel zu selten ein konstruktives Angriffsspiel.

Im zweiten Spielabschnitt wurde es indes nicht besser. Im Gegenteil. Zwar erspielte sich Werder eine optische Überlegenheit. Einen ernst zu nehmenden Schuss aufs Tor gelang dem Team von Thomas Wolter aber lange nicht. Weil es immerhin ganz gut stand, war der Gegner ganz überwiegend auf Fehler der U23 angewiesen, um selbst einmal einen Hauch von Gefahr zu verbreiten. Etwa, als Jonas Horsch eine Spieleröffnung missriet (71.) oder Pelle Hoppe nach einem Missverständnis das Werder-Tor mit einem Schussversuch aus der eigenen Hälfte nur knapp verpasste (81.).

Immerhin wurde es in den Schlussminuten noch mal spannend: Johannes Sabeh zwang Horsch nach einer Kopfballverlängerung von Thorsten Tönnies zu einer weiteren Parade (84.), und auf der anderen Seite wurde Röcker kurz vorm Tor gerade noch abgeblockt (90.+1). „Wir müssen noch besser Fußball spielen, haben in einem sehr kampfbetonten Spiel aber stabil gestanden“, zeigte sich Thomas Wolter insgesamt zufrieden mit dem Auftritt seines neu formierten Teams.

U23 SV Werder Bremen: Horsch – Höcker, Bellmann, Igboanugo, Wagner – Röcker, Lütke-Frie – Schulz (89. Götzelmann), Yildirim (79. Manthey), Erevbenagie – M’Bock (60. Kasper)

Diese Fragen und Antworten wurden mit KI basierend auf unseren Artikeln erstellt.

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