Internationaler Frauentag am 8. März: Tote Hose in Gladbeck!
Am Internationalen Frauentag (8. März) kämpfen Frauen traditionell für ihre Rechte.

Ist für die Frauenberatung und die Gleichstellungsstelle alles in Ordnung?

Gladbeck – 08.03.2026 – Internationaler Frauentag – Am 8. März begehen Frauen weltweit den internationalen Frauentag als Kampftag für gleiche Rechte und gleiche Chancen. In 2026 weisen Frauen in aller Welt besonders darauf hin, dass Krieg und Gewalt weltweit das Leben und die Rechte von Frauen und Mädchen gefährden.

Ok, die Gleichstellungsstelle hat es immerhin geschafft, dass im Kommunalen Kino anlässlich des Internationalen Frauentags die Dokumentation »Ein Tag ohne Frauen« gezeigt wurde. Dazu bedurfte es nur eines Anrufs oder einer Mail. Über weitere Aktionen ist nichts bekannt. Doch, halt: Im Museum werden Barbie-Puppen gezeigt!

Die Frauenberatung macht vor Ort nichts und fährt nach Essen um dort an einer Veranstaltung teilzunehmen. Selbst den Equal Pay Day (Mitte März) haben beide „verpasst“!

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Der internationale Frauentag war immer auch ein Tag, an dem Frauen gegen Krieg und für Abrüstung kämpften. Das ist heute notwendiger denn je. Ob wir in die Ukraine, nach Palästina, nach Kurdistan oder in den Iran schauen: Überall wird Krieg wieder zum Mittel der8 Durchsetzung von Macht- und Profitinteressen von Großmächten und machtbesessenen Anführern.

Die USA scheren die Frauenrechte einen feuchten Kehricht

Kriege im Irak, in Afghanistan und gegen Libyen wurden von den USA geführt. Angeblich auch deshalb, weil man die Situation der Frauen verbessern wollte. Derzeit werden die Angriffe Israels und der USA auch damit begründet, dass man für die Frauenrechte eintrete. Die Beispiele: Irak, Afghanistan und Libyen zeigen jedoch, dass die USA sich einen feuchten Kehricht darum scheren, wie es den Frauen dort ergeht. Denn deren Situation ist schlimmer als vor den „Befreiungskriegen“ der USA.

Dabei trifft Krieg Frauen und Mädchen besonders hart. In bewaffneten Konflikten steigt das Risiko sexualisierter Gewalt massiv, Vergewaltigung wird häufig gezielt als Kriegswaffe eingesetzt. Viele Frauen verlieren ihre wirtschaftliche Existenzgrundlage, müssen allein für ihre Familien sorgen oder mit ihren Kindern fliehen. Gleichzeitig brechen Gesundheitsversorgung, Bildungsangebote und soziale Infrastruktur zusammen – mit schweren Folgen etwa für Schwangerschaftsversorgung, Geburtshilfe und die medizinische Betreuung von Frauen.

Unsere Politiker sagen uns, dass für frauenspezifische Gesundheitsforschung, gute Kinderbetreuung oder Pflege nie genug Geld da sei. Doch es gibt immer mehr Staaten (dazu gehört auch Deutschland), die für Waffen und Munition scheinbar endlose Mittel aufbringen. Es wird Zeit, dass Frauen dagegen aufbegehren – auch in Gladbeck!

Es wäre wünschenswert, wenn die Frauenberatungsstelle und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Gladbeck sich aufraffen könnten, um gemeinsam mit Gladbecker Frauen auf diese Problematik zu reagieren. Dazu gehört auch Kritik an den deutschen Waffenlieferungen an Schurkenstaaten wie Israel, die den Genozid an den Palästinensern in Gaza fortsetzen und mit brutaler Gewalt die ethnische Säuberung in der Westbank forcieren. Dort leiden Frauen ganz besonders!

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