Kuwait ist in der Nacht auch mit ballistischen Raketen angegriffen worden. Die Luftabwehr habe drei in den Luftraum eingedrungene Geschosse abgefangen und zerstört, teilte die Armee des am Persischen Golf gelegenen Landes auf der Plattform X mit.

Kurz zuvor waren nach Angaben des Verteidigungsministeriums bereits Treibstofftanks des internationalen Flughafens von Kuwait Ziel von Drohnenangriffen geworden. Nähere Angaben gab es zunächst nicht. Die Armee erklärte, zivile Einrichtungen seien durch Trümmerteile infolge des Einsatzes der Luftabwehr beschädigt worden. Kuwait sei von einer „Welle feindlicher Drohnen“ sowie von Raketen angegriffen worden, hieß es. Auch das Verteidigungsministerium von Saudi-Arabien meldete in der Nacht, dass im Osten der Hauptstadt Riad Drohnen abgefangen und zerstört worden seien.

Israel hat am Sonntag nach Armeeangaben eine weitere Angriffswelle auf den Iran gestartet. Ins Visier genommen werde die „militärische Infrastruktur des Terrorregimes“ in mehreren Teilen des Landes, erklärten die Streitkräfte.

Video | Massive Rauchwolke über Teheran

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Chinas Außenminister Wang Yi hat den US-israelischen Angriff auf den Iran kritisiert. Macht gebe einem kein Recht, und die Welt dürfe nicht zum „Gesetz des Dschungels“ zurückkehren, sagte Chinas Chefdiplomat in Peking am Rande des dort tagenden Nationalen Volkskongresses. China fordere eine Feuerpause und ein Ende des Krieges. „Dies ist ein Krieg, der nie hätte passieren dürfen, und der für keine der beteiligten Seiten Vorteile hat“, sagte Wang.

Im Iran hat sich der Expertenrat einem Agenturbericht zufolge weitgehend über die Nachfolge des getöteten geistlichen Führers Irans Ali Chamenei geeinigt. Es müssten aber noch einige Hürden bei dem Nachfolgeprozess ausgeräumt werden, sagt das Expertenratsmitglied Ajatollah Mohammadmehdi Mirbaqeri der Nachrichtenagentur Mehr zufolge. Iranischen Medien zufolge ist strittig, ob für die endgültige Entscheidung eine persönliche Zusammenkunft des Gremiums zwingend erforderlich ist.