Das Bild wirkt, als sei es etwas unvorsichtig von einer Fassade abgenommen, auf einem Träger aufgebracht und an die gemauerte Wand des Weinkellers „WineBank“ gehängt worden. Die Oberfläche ist spröde, so als habe der Zahn der Zeit an ihr genagt, als ob sie durch kleinere Verletzungen und größere Löcher beschädigt worden ist. Durch die Verletzungen sind die darunterliegenden Schichten sichtbar. Wortfragmente überziehen das Gemälde. Auf dem grauen Grund sind einige pixelartige dunklere Punkte zu erahnen. Das sieht man, wenn man nahe genug vor dem Bild steht. Dass sich die mithilfe einer Schablone entstandenen Pixel zu dem Porträt einer selbstbewusst blickenden Frau zusammenfügen, das entdeckt der Betrachter oder die Betrachterin erst, wenn man auf Abstand geht.