Symbolbild: Soldaten in Schutzanzügen stehen vor einem Schild - "Geflügelpest Schutzzone". (Quelle: dpa/Büttner)

Stand: 08.03.2026 • 22:06 Uhr

In einem Putenmastbetrieb im Landkreis Elbe-Elster ist offenbar die Geflügelpest ausgebrochen. Das teilte der Landkreis am Sonntagabend mit. Nachdem vermehrt Tiere gestorben waren, nahmen Tierärzte des Veterinäramtes Proben. Untersuchungen im Landeslabor Berlin-Brandenburg bestätigten den Nachweis des Geflügelpest-Erregers H5N1. Der Betrieb wurde daraufhin vom Veterinäramt gesperrt.

Eine endgültige Bestätigung durch das nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut wird im Laufe des Montags erwartet.

Der Landkreis hat bereits Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung angeordnet: Rund 4.800 Tiere sollen tierschutzgerecht getötet werden. Außerdem werden eine Schutz- und eine Überwachungszone im Umkreis von drei beziehungsweise zehn Kilometern vorbereitet.

Parallel laufen epidemiologische Ermittlungen mit Unterstützung des Brandenburger Tierseuchenbekämpfungsdienstes. Betroffene Geflügelhalter sollen zeitnah über die notwendigen Maßnahmen informiert werden. Das Veterinäramt ruft zudem zur konsequenten Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen auf.

Sendung: rbb|24, 08.03.2026, 21:59 Uhr

Rundfunk Berlin-Brandenburg