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Noch nie konnte der Bergische HC bei den Rhein-Neckar Löwen in der Daikin Handball-Bundesliga gewinnen und auch dieses Mal nicht. Im Löwen-Duell sind wieder die Mannheimer stärker und gewinnen 28:25 (14:11).
Es ist kein Handball-Leckerbissen, aber ein besonderer Tag. Ins Spiel geht’s in ungewöhnlichen Farben, besonders für eine Männer-Mannschaft. Die Rhein-Neckar Löwen spielen in lila Jerseys und leuchtgrünen Hosen. Am Weltfrauentag erklärt der Verein den Grund: „Wir möchten an diesem Spieltag bewusst für Gleichberechtigung, Respekt und Sicherheit sensibilisieren. Unsere Arena soll ein Ort sein, an dem sich alle Menschen willkommen, geschützt und vor allem sicher fühlen.“ Die Farbe steht international für Solidarität und Gleichberechtigung. An diesem Spieltag unterstützt die Mannschaft ein Frauenhaus in Mannheim. Die Einrichtung bietet Schutz und Beratung für Frauen und ihre Kinder, die von Gewalt betroffen sind. Zehn Prozent des Gewinns aus dem Verkauf des Sondertrikots werden an dieses Frauenhaus gespendet.
Handball: Darum siegen die Löwen in lila Trikots
Auch die Schiedsrichter sind an diesem Abend weiblich. Die Partie pfeifen Sophia Janz und Rosana Sug (beide 31) aus Köln. Die erste Halbzeit läuft wie erwartet, die Löwen haben ihre Löwen-Kollegen vom BHC in der Abwehr gut im Griff und Jannik Kohlbacher (30) vorn trifft und trifft. Unglaublich, der treffsicherste Kreisläufer der Liga ist auch ein Dauerbrenner auf dem Feld. Kein Spieler steht länger auf dem Feld als Kohlbacher – im Schnitt 56 Minuten.
Foto: BILD
Der Nationalspieler hämmert in dieser Partie wieder 7 Tore ein und sorgt mit Haukur Thrastarson (24/10 Treffer) dafür, dass die Mannheimer bis zur 40. Minute souverän mehrmals mit vier Toren führen. Doch die Mannschaft von Maik Machulla (49) macht den Sack nicht zu. In der 50. Minute ist der BHC bis auf 22:20 dran. Am Ende finden die Löwen dann doch noch den Weg zum Sieg.
Dani Baijens (27) bei Dyn: „Wir haben uns unglaublich schwergetan. Ich hatte das Gefühl, wir hätten schon mit zehn Toren führen können, aber wir haben so unglaublich viele Bälle verworfen. Wir brauchen einfach mehr Kontinuität.“
