Es war eine lediglich eintägige Aktion, die aber aufgefallen ist: An mehreren Stellen im Augsburger Stadtgebiet waren an Ampeln Kameras installiert. Das beauftragte Unternehmen wies auf einem Aushang am Ampelmast vorsorglich darauf hin, dass es sich um keine Geschwindigkeitskontrolle handle. Es gehe um eine Verkehrszählung. Mit etwas Verspätung klärt die Stadt Augsburg auf Anfrage unserer Redaktion über die Hntergründe auf.

Kameras an Ampeln: Das beauftragte Unternehmen informiert.

Icon vergrößern

Kameras an Ampeln: Das beauftragte Unternehmen informiert.
Foto: Michael Hörmann

Schließen

Icon Schließen

Icon vergrößern

Icon verkleinern

Icon Pfeil bewegen

Kameras an Ampeln: Das beauftragte Unternehmen informiert.
Foto: Michael Hörmann

„Es fanden Verkehrserhebungen an 18 Kreuzungen in der Innenstadt sowie an acht Kreuzungen in Pfersee statt“, hieß es. Die Zählstellen befanden sich überwiegend an Ampeln. Die Erhebungen in Pfersee dienen dem geplanten Aus- und Umbau von Bushaltestellen. Anhand der Zählungen in der Innenstadt sollen die Wirkungen des seit Sommer 2025 laufenden „Verkehrsversuchs Tempo 30 auf der Ost-West-Achse“ evaluiert werden, erläutert die Stadt: „Insbesondere die Veränderungen des Verkehrsaufkommens sowie eventuelle unerwünschte Schleichverkehre auf Parallelrouten werden dabei erfasst.“

Tempo 30 in der Innenstadt von Augsburg: Verkehrsversuch läuft ein Jahr

Eine Zählung dieser Art auf der Ost-West-Achse zwischen Staatstheater und Jakobertor habe es zuvor nicht gegeben. Eine Vorerhebung in der Innenstadt fand im Februar 2025 vor dem Start des Verkehrsversuchs statt. In Pfersee gab es vorab keine vergleichbare Zählung. Die Auswertung ist für Sommer 2026 angekündigt. Der Verkehrsversuch in der Innenstadt ist zunächst auf ein Jahr begrenzt.

  • Michael Hörmann

    Icon Haken im Kreis gesetzt

    Icon Plus im Kreis

  • Augsburg

    Icon Haken im Kreis gesetzt

    Icon Plus im Kreis

  • Stadtgebiet

    Icon Haken im Kreis gesetzt

    Icon Plus im Kreis