02:10 Uhr | Mehrere Verletzte bei russischen Angriffen in Charkiw und Dnipro

Bei einem russischen Drohnenangriff in Charkiw sind sechs Menschen verletzt worden, darunter ein Kleinkind. Bürgermeister Ihor Terechow zufolge traf die Drohne ein Gebiet nahe einem Hochhaus, Fensterscheiben wurden zerstört und Autos gerieten in Brand. In der südöstlichen Stadt Dnipro wurden bei einem separaten russischen Beschuss laut Gouverneur Oleksandr Hanzha sieben weitere Menschen verletzt. (Quelle: Reuters)

01:07 Uhr | Ukraine bestellt ungarischen Botschafter ein

Nach der Festnahme ukrainischer Bankmitarbeiter in Ungarn hat Kiew den ungarischen Botschafter einbestellt. Das Außenministerium wirft Budapest illegale Festnahmen, Einschüchterung und übermäßige Gewalt vor. Ungarns Polizei hatte zwei Geldtransporter der ukrainischen Staatsbank gestoppt und sieben Begleiter wegen Geldwäscheverdachts festgesetzt. Hintergrund ist der Streit über russische Öllieferungen durch die beschädigte Druschba-Pipeline. Präsident Wolodymyr Selenskyj und Ungarns Regierungschef Viktor Orban liegen deshalb im Konflikt. (Quelle: dpa)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 9. März 2026

Russland hat in der Nacht auf Montag nach ukrainischen Angaben zwei ballistische Raketen und 197 Drohnen auf die Ukraine abgefeuert. Die ukrainische Luftabwehr konnte demnach 161 Drohnen neutralisieren. Zudem zerstörten ukrainische Drohnen eine russische Fahrzeugkolonne in der Region Saporischschja.

Die Energieversorgung des Landes bleibt angespannt. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, Russland habe zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 mehr als 14.000 Gleitbomben, 730 Raketen und fast 19.000 Drohnen eingesetzt, häufig gegen Energieanlagen. Energieminister Denys Schmyhal zufolge verfügt die Ukraine derzeit über weniger als zehn Gigawatt Stromerzeugung, während der Winterbedarf bei etwa 18 Gigawatt liegt. Die Regierung plant deshalb eine stärkere Dezentralisierung der Energieversorgung.