In der vergangenen Woche sind der Polizei im Kreisgebiet zwölf Wohnungseinbrüche und Einbruchsversuche gemeldet geworden. Die Hälfte davon ereignete sich in Meerbusch, wobei die Täter in vier Fällen erfolgreich waren.
Am Mönkesweg in Strümp stiegen Unbekannte am Dienstag, 3. März, zwischen etwa 11.45 und 13.15 Uhr in ein Reihenhaus ein. Nach Angaben der Polizei gelangten sie über eine Terrassentür ins Gebäude und entkamen mit Geld und Schmuck.
Schmuck wurde den Beamten zufolge ebenfalls aus einem Reihenhaus an der Hildegundisallee in Büderich gestohlen. Die Täter hebelten hier zwischen Dienstag, 13 Uhr, und Mittwoch, 17.30 Uhr, eine Terrassentür auf.
Zwischen Mittwoch, 15 Uhr, und Donnerstag, 16 Uhr, hatten es Unbekannte auf ein Einfamilienhaus am Kiebitzweg in Bösinghoven abgesehen. Sie hebelten ein Fenster auf und entwendeten auch hier Schmuck.
Erfolglos blieb dagegen ein Einbrecher am Donnerstag, 5. März, an der Straße Kanzlei in Büderich. Der Polizei zufolge hatte der Mann gegen 20.15 Uhr versucht, ein Fenster eines Mehrfamilienhauses aufzuhebeln. Laut Zeugenhinweis soll der Täter 1,80 bis 1,90 Meter groß gewesen sein, eine Glatze haben, weiße Arbeiterkleidung getragen und akzentfrei Deutsch gesprochen haben.
Ebenfalls ohne Beute zogen zwei Kriminelle von dannen, die an der Buschstraße in Strümp am Samstag, 7. März, gegen 3 Uhr nachts die Haustür eines Einfamilienhauses aufhebeln wollten. Die beiden maskierten, schwarz gekleideten Täter, vermutlich Männer, wurden von einer Bewohnerin überrascht und flüchteten, berichtet die Polizei.
Am Abend desselben Tages – zwischen 18 und 23 Uhr – gelang es Einbrechern, über das Aufhebeln eines Fensters in ein Mehrfamilienhaus an der Camesallee in Strümp einzudringen. Sie konnten mit Schmuck und Geld entkommen.
Das Kriminalkommissariat hat in allen Fällen die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sollen sich bei der Polizei unter Telefon 02131 3000 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de zu melden.