Symbolbild: Mitglieder der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) demonstrieren bei einem Pressetermin die Rettungsboote im Pichelssee. (Quelle: picture alliance/dpa/Carsten Koall)

Stand: 10.03.2026 • 12:39 Uhr

In Berlin und Brandenburg sind im vergangenen Jahr 41 Menschen beim Baden ertrunken. Das teilte die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) am Dienstag mit.

Demnach ist die Zahl in Brandenburg mit 25 Opfern leicht gesunken (Vorjahr: 30), in Berlin ist sie mit 16 gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben. Bundesweit sank die Zahl der Badetoten den Angaben zufolge um 18 auf 393.

Die meisten Opfer männlich

Die meisten Opfer in der Region (14) ertranken in Seen. In Brandenburg wie bundesweit kamen wieder deutlich mehr Männer als Frauen im Wasser ums Leben: Das Verhältnis im Bundesland lag bei 22 zu 3. Auch in Berlin waren mit 10 die meisten Opfer männlich.

DLRG-Präsidentin Vogt betonte noch einmal, wie wichtig Schwimmunterricht an Schulen sei. Wer nicht sicher schwimmen lerne, sei ein Leben lang am und im Wasser gefährdet. Vogt sprach von einem „unnötigen Risiko“. Auch Wassersportler und Angler seien zu oft unbedarft. Diese müssten besser sensibilisiert werden.

Sendung: rbb24 Inforadio, 10.03.2025, 12:20 Uhr

Rundfunk Berlin-Brandenburg