Autofahrer aufgepasst

Günstiger Sprit: Diese Tank-Tipps gelten für Nürnberger

Aktualisiert am 10.03.2026 – 13:28 UhrLesedauer: 2 Min.

Kraftstoffpreise an der Tankstelle - BayernVergrößern des Bildes

Zapfsäule (Symbolbild): Die Preise an Tankstellen nahmen zuletzt stark zu. (Quelle: Peter Kneffel/dpa/dpa-bilder)

Seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs haben die Spritpreise ein hohes Niveau. Wie die Lage in Nürnberg aktuell ist und ob schon ein Ende der 2-Euro-Marke in Sicht ist.

Wer dieser Tage sein Fahrzeug betanken muss, braucht ein gut gefülltes Portemonnaie. Die Kraftstoffpreise haben im März 2026 nicht nur in Nürnberg eine kritische Marke erreicht.

Immerhin: Die Preisdynamik im Stadtgebiet zeigt ein deutliches Gefälle. Hier kommen Autofahrer vergleichsweise günstig davon: an der JET-Tankstelle an der Regensburger Straße oder der Supermarkt-Tankstelle in der Donaustraße, mit etwa rund 1,93 Euro für den Liter E10. Oder an der Supol-Tankstelle an der Schanzäckerstraße, wo der Liter Super E10 1,95 kostet. Das besagt etwa das Vergleichsportal „clever-tanken.de“ (Stand 10. März, 13 Uhr), siehe hier.

Andernorts geht es aber auch deutlich teurer: Premium-Standorte wie die Aral an der Münchener Straße rufen derzeit Spitzenwerte von bis zu 2,06 Euro für E10 und 2,19 Euro für Diesel auf. Laut der Vergleichsseite ist aktuell die Aral an der Wodanstraße die teuerste Tankstelle Nürnbergs mit Preisen zwischen 2,07 und 2,15 Euro für Super E10 bzw. Diesel. (Stand 10. März, 13 Uhr).

Dazu empfiehlt es sich beim Tanken, auf die Uhrzeit zu schauen. In der Regel sind die Preise am Morgen am höchsten. Am günstigsten ist es in den Abend- und frühen Nachtstunden zwischen 18 und 22 Uhr.

Haupttreiber hinter den steigenden Preisen ist der Rohölmarkt, der seit Beginn der US-amerikanischen und israelischen Angriffe auf den Iran unter starkem Druck steht. Daten der Europäischen Kommission, die wöchentlich Durchschnittspreise für Kraftstoffe veröffentlicht, zeigen: In Deutschland ist der Preisanstieg besonders hoch. Tanktourismus in die Nachbarländer lohnt sich allerdings nicht: Auch in Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Italien sind die Preise gestiegen. Die Österreicher verzeichnen zwar ebenfalls ein Wachstum, wenn auch nicht ganz so sprunghaft wie in Deutschland.