Die Strohhutpiraten sind zurück: Seit heute segeln Monkey D. Ruffy und seine Crew in der zweiten Staffel der Netflix-Adaption endlich in Richtung Grandline. Und während Fans die neuen Episoden bingen, überschlagen sich die ersten Kritiken mit viel Lob.
Fast zweieinhalb Jahre nach der ersten überaus erfolgreichen Staffel von „One Piece“ auf Netflix hat das Warten ein Ende: Seit heute steht die komplette zweite Season auf dem Streaming-Dienst bereit. Dabei setzen die acht neuen Episoden der Live-Action-Adaption von Eiichiro Odas Kultmanga genau dort an, wo die erste Staffel mit dem Teaser auf Captain Smoker endete.
So geht es für Monkey D. Ruffy und die Strohhutpiraten endlich in Richtung Grandline, während sich Fans auf zahlreiche ikonische Schauplätze freuen dürfen. Außerdem erhält die Crew der Strohhüte prominenten Zuwachs: Rentier-Arzt und Fan-Liebling Tony Tony Chopper feiert sein lang erwartetes Debüt.
Doch kann Netflix mit den neuen Folgen an den riesigen Erfolg der Premierenstaffel anknüpfen? Die ersten Kritiken der Fachpresse sprechen bereits eine mehr als deutliche Sprache.
Zweite Staffel debütiert mit 100-Prozent-Score
Ein Blick auf Rotten Tomatoes zeigt nämlich: Nach den ersten 14 Reviews kommt die zweite Staffel von „One Piece“ derzeit auf einen beeindruckenden Kritiker-Score von 100 Prozent. Dabei ist sich die Fachpresse einig, dass Netflix den „Fluch der Anime-Adaptionen“ endgültig besiegt und die Live-Action-Adaption ihren eigenen Charme gefunden hat, ohne die Vorlage zu verraten.
Besonders gelobt wird das deutlich höhere Produktionsniveau: Während die erste Staffel noch gelegentlich mit „Cosplay-Vibes“ zu kämpfen hatte, wirken die neuen Schauplätze und Effekte laut Collider deutlich organischer und cineastischer, sodass visuell „ein völlig neues Level“ geboten wird. Das Fazit mit Höchstwertung: „Es ist die beste Live-Action-Adaption, die es aktuell im Fernsehen gibt – ein episches Abenteuer, das sein Herz am rechten Fleck hat.“
Und während im Vorfeld vor allem die Umsetzung von Chopper die größte Sorge der Fans war, geben die Kritiken Entwarnung: Die Mischung aus CGI und praktischen Effekten funktioniere hervorragend und fange die emotionale Tiefe des Charakters perfekt ein. So vergibt auch IGN eine Spitzenwertung von 9 von 10 Punkten und resümiert: „Ein visuelles Wunder mit dem niedlichsten Rentier-Arzt der Seriengeschichte.“
Trotz des vielen Lobes gibt es allerdings auch vereinzelte Kritikpunkte. Da die Staffel insgesamt fünf verschiedene Arcs abdeckt, fühlen sich manche Übergänge laut einiger Stimmen etwas gehetzt an. Dennoch fasst GamesRadar+, die starke 4.5 von 5 Sternen verteilen, das einstimmige Gesamtbild passend zusammen: „Es ist schwer, sich eine bessere Version von One Piece als Realverfilmung vorzustellen.“
Staffel 3 bereits in Produktion
Wer heute bereits alle acht neuen Folgen von „One Piece“ in einem Rutsch durchschaut, kann übrigens aufatmen: Die Reise der Strohhutpiraten wird so schnell nicht enden. Netflix hat volles Vertrauen in das Projekt und gab bereits im August 2025 grünes Licht für Staffel 3. Und da die Serie als einer der größten globalen Hits des Streaming-Riesen gilt, wurde die Vorproduktion deutlich beschleunigt.
Das bedeutet: Die Dreharbeiten für die dritte Staffel sind bereits seit Ende November 2025 in Kapstadt in vollem Gange. Dabei wissen Kenner der Vorlage bereits, wohin es für Ruffy und seine Freunde als Nächstes gehen wird – nämlich mitten in die Wüste des bekannten Alabasta-Arcs.
Und da die Produktion bereits auf Hochtouren läuft, könnten die nächsten Folgen von „One Piece“ womöglich schon im späten Frühjahr oder Sommer 2027 ihre Premiere feiern. Damit bliebe den Fans eine weitere quälend lange Wartezeit von über zwei Jahren dieses Mal wohl erspart.
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