Newsblog zum Krieg in Nahost
Benzinprise in den USA steigen rasant – Gefahr für Trump
Aktualisiert am 11.03.2026 – 02:24 UhrLesedauer: 45 Min.
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Im Video: Einer der berüchtigtsten Bomber der Militärgeschichte setzt zur Landung an. (Quelle: t-online)
Der Krieg im Iran lässt die Benzinpreise in USA deutlich steigen. Donald Trump warnt Teherans Führung vor Aktionen in der Straße von Hormus. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Die iranischen Streitkräfte haben Israel und die Golfstaaten erneut mit Raketen und Drohnen angegriffen. In Israel wurden die Raketen entweder abgefangen oder trafen unbewohnte Gebiete, wie die Zeitung „The Times of Israel“ berichtete. Die den iranischen Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim sprach von der heftigsten Angriffswelle seit Beginn des Krieges.
Das saudi-arabische Verteidigungsministerium teilte mit, in verschiedenen Regionen des Landes seien sieben ballistische Raketen und sieben Drohnen abgefangen worden. In Kuwait wurden nach Angaben des Verteidigungsministeriums vier Drohnen abgefangen, eine weitere stürzte demnach in offenem Gelände ab. Auch in Bahrain wurde Luftalarm ausgelöst.
Nach israelischen Medienberichten hat eine aus dem Libanon abgefeuerte Rakete eine Satellitenstation tief im Inneren Israels getroffen. Der TV-Sender N12 veröffentlichte ein dramatisches Dashcam-Video, das den Moment des Einschlags bei dem Angriff am Montag zeigt. Den Berichten zufolge wurde eine Station des europäischen Satellitenbetreibers SES in Emek Haela in der Nähe der Stadt Beit Schemesch westlich von Jerusalem getroffen.
Die libanesische Hisbollah-Miliz hatte den Angriff am Montag für sich reklamiert. Die Satellitenstation gehöre zu einer Cyber-Abteilung der Armee, teilte die proiranische Gruppierung mit. Laut israelischen Medien handelt es sich dagegen um eine zivile, kommerzielle Einrichtung. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Die Satellitenstation liegt gut 160 Kilometer Luftlinie von der libanesischen Grenze entfernt. Dies wäre ein zielgenauer Treffer, der ungewöhnlich tief im Inneren Israels liegt.
Die „Times of Israel“ berichtete, der Einschlag habe Schäden an der Infrastruktur der Anlage verursacht und zwei Menschen verletzt. Die israelische Armee habe mitgeteilt, dass ein „isoliertes Versagen“ dazu geführt habe, dass die Rakete einschlug, ohne abgefangen zu werden und ohne dass in der Umgebung Warnsirenen ausgelöst wurden. Die israelische Wirtschaftszeitung „Calcalist“ berichtete, das Geschoss sei als Fateh-110 identifiziert worden, eine im Iran hergestellte präzisionsgelenkte Boden-Boden-Rakete mit einem schweren Sprengkopf, der darauf ausgelegt sei, strategische Infrastruktur anzugreifen.