Aus der Serie:
Fünf vor acht


Matthias Krupa

Die Bundesregierung möchte die stärkste Armee Europas schaffen. Was sagen eigentlich die französischen Nachbarn dazu?

11. März 2026, 6:56 Uhr

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Deutschland will die stärkste konventionelle Armee Europas werden, doch die europäischen Nachbarn reagieren skeptisch. Kritik gibt es nicht an der Aufrüstung an sich, sondern an der Art und Weise, wie Deutschland damit umgeht. Politiker wie Friedrich Merz und Olaf Scholz stoßen mit ihren Äußerungen auf Unverständnis und Irritation im Ausland. Während Deutschland seine militärischen Ambitionen proeuropäisch begründet, wirken die Aussagen oft belehrend und wenig sensibel gegenüber den Nachbarn. Die Diskrepanz zwischen deutschen Ansprüchen und der Realität in anderen europäischen Ländern wird zunehmend deutlich, was zu Spannungen und Missverständnissen führt.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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Aufrüstung in Europa: Rauch bei einer Bundeswehrshow am Tag der Bundeswehr in der Tollense-Kaserne in Neubrandenburg

Rauch bei einer Bundeswehrshow am Tag der Bundeswehr in der Tollense-Kaserne in Neubrandenburg

© Nikita Teryoshin für DIE ZEIT

Europa rüstet auf, und Deutschland
will bald „die stärkste konventionelle Armee Europas“ stellen. So hat es
Friedrich Merz zum ersten Mal im Mai 2025 formuliert, unmittelbar nach
seinem Amtsantritt
. Seitdem hat er diesen Anspruch häufig wiederholt,
zuletzt im Februar auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Deutschland rüstet
auf, seit Russland vor vier Jahren in die Ukraine einmarschiert ist. Schon Olaf Scholz, der damals die Zeitenwende ausgerufen und ein Sondervermögen für die
Bundeswehr geschaffen hatte, sagte: Deutschland werde in Europa bald „über
die größte konventionelle Armee im Rahmen der Nato verfügen
„.