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Neue Strukturen und neue Köpfe für eine erfolgreiche Bundesliga-Zukunft. 2 Monate nach seiner Beförderung zum Sport-Geschäftsführer dreht Köln-Boss Thomas Kessler (40) den FC auf links und baut den Sport-Bereich komplett um!
Der Plan: Die Aufgaben zwischen den Bereichen Profis, Frauen, Nachwuchs und Administration sollen auf verschiedenen Schultern verteilt werden. Konkret sollen Kessler in Zukunft nach BILD-Informationen also 4 Direktoren unterstellt sein, die die einzelnen Aufgabengebiete verantworten und an Kessler berichten.

Schon da! Tim Steidten (46) am Montag am Kölner Geißbockheim
Foto: Jan Huebner/Jan Huebner
Kaderplaner Steidten schon am Geißbockheim
Der erste Boss-Neuzugang ist sogar schon da! Tim Steidten (46) wird als „Direktor Kaderplanung“ vor allem für die Profis, die Entwicklung der Mannschaft und die Scouting-Abteilung zuständig sein. Er schaute schon Dienstag am Geißbockheim vorbei. Und er ist kein Unbekannter: Steidten (zuletzt West Ham United) arbeitete in der Bundesliga schon für Bremen und Leverkusen und war bei Bayer an Top-Transfers wie Florian Wirtz, Edmond Tapsoba, Jeremie Frimpong und Piero Hincapie beteiligt.
Außerdem kommt Tobias Vierkötter (29/Fortuna Düsseldorf) dazu. Unter Ex-Sportboss Christian Keller war er 2024 aus der Scoutingabteilung ausgeschieden. Kessler holt ihn jetzt als Teamleiter für Top-Talente zurück. Nicht die erste Kehrtwende unter dem Keller-Nachfolger. Auch den von seinem Vorgänger aussortierten Ex-Chefscout Martin Schulz (39) band Kessler schon wieder ein.
Berg bleibt technischer Direktor
Kölns Sportboss baut den FC um. Als technischer Direktor wird Lukas Berg (32) sich weiter um viele administrative und organisatorische Dinge kümmern und u.a. die Bereiche Video, Athletik und U21 verantworten. Dazu wird es noch einen Direktor für die FC-Akademie bzw. das Nachwuchseleistungszentrum geben (Markus Halfmann) und mit Nicole Bender-Rummler (43) eine Direktorin für die Frauenabteilung.
Der FC rüstet sich damit für die Zukunft und professionalisiert die bislang allzu veralteten Strukturen. Nach Jahren, in denen alles am Geißbockheim zunehmend nur auf Ex-Boss Keller zugeschnitten war und der quasi als Alleinherrscher agieren konnte, stellt Kessler den FC jetzt breit auf. Der FC setzt auf Strukturen, die auch für die 2. Liga Gültigkeit hätten. Allein aus finanzieller Sicht aber sollte der Aufsteiger angesichts der Neuausrichtung in der Bundesliga bleiben.