Newsblog zum Krieg in Nahost

Neuer Anführer des Iran „verletzt, aber wohlauf“

Aktualisiert am 11.03.2026 – 09:17 UhrLesedauer: 48 Min.

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Im Video: Im Video: Die HMS „Dragon“ verlässt Portsmouth. (Quelle: t-online)

In Dubai sind zwei Drohnen in der Nähe des Flughafens eingeschlagen. Der neue Anführer des Iran wurde bei einem US-Angriff verletzt. Alle Entwicklungen im Newsblog.

US-Präsident Donald Trump hat nach Angaben des Fifa-Präsidenten Gianni Infantino zugesichert, dass die iranische Fußball-Nationalmannschaft trotz des anhaltenden Krieges im Nahen Osten bei der WM im Sommer antreten darf. Der Iran sei „willkommen“, habe Trump betont, wie der Präsident des Weltverbands am Mittwoch berichtete.

Infantino berichtete von einem Gespräch mit Trump, bei dem auch die Lage in Iran Thema gewesen sei. „Während dieser Gespräche bekräftigte Präsident Trump, dass die iranische Mannschaft selbstverständlich herzlich eingeladen sei, an dem Turnier in den Vereinigten Staaten teilzunehmen“, schrieb Infantino bei Instagram. Trump hatte zuletzt gesagt, es sei ihm „wirklich egal“, ob Iran an der WM teilnehmen werde.

In der Nähe des internationalen Flughafens in Dubai sind zwei Drohnen eingeschlagen und vier Menschen verletzt worden. Das meldet das Dubai Media Office, das im Namen der Regierung Nachrichten verbreitet. Bei dem Angriff seien zwei ghanaische und ein bangladeschischer Staatsangehöriger leicht verletzt worden. Ein indischer Staatsangehöriger habe mittelschwere Verletzungen erlitten. Der Flugverkehr finde regulär statt, so das Dubai Media Office.

Der neue oberste Anführer des Iran, Modschtaba Chamenei, ist trotz Verletzungen infolge der US-israelischen Angriffe auf den Iran „wohlauf“. Dies gab Jussef Peseschkian, der Sohn des iranischen Präsidenten, am Mittwoch im Onlinedienst Telegram bekannt. „Ich habe Freunde mit Verbindungen gefragt. Sie sagten mir, dass er Gott sei Dank wohlauf ist“, erklärte Peseschkian, der auch als Regierungsberater fungiert.

Modschtaba Chamenei wurde am Sonntag zum obersten Führer des Iran ernannt. Berichten zufolge war er bei dem Angriff am 28. Februar verletzt worden, bei dem sein Vater Ali Chamenei getötet worden war. Im staatlichen iranischen Fernsehen war Chamenei als „verwundeter Veteran des Ramadan-Krieges“ bezeichnet worden. Details über das Ausmaß seiner Verletzungen wurden jedoch nicht genannt. Seit dem US-israelischen Angriff zu Beginn des Iran-Krieges ist Modschtaba Chamenei nicht öffentlich aufgetreten.

Das iranische Militär greife gezielt die US-amerikanischen Schwachstellen an. Das sagten zwei hochrangige US-Verteidigungsbeamte der „New York Times“ (NYT). Allein das Überstehen des US-israelischen Beschusses könne die Regierung in Teheran als Sieg für sich verbuchen, so die Beamten.