Diese Gegner sind möglich
EHC Red Bull droht Hammerduell in den Playoffs
11.03.2026 – 13:06 UhrLesedauer: 2 Min.
Torchance während eines Spiels zwischen München und Berlin (Archivbild): Beide Teams treffen zum Abschluss der Hauptrunde aufeinander – und könnten sich schon bald wiedersehen. (Quelle: EHC Red Bull München/City-Press GmbH)
Die Hauptrunde in der DEL naht. Der EHC München ist bereits sicher für die Playoffs qualifiziert. Im Viertelfinale droht jetzt ein Duell mit dem Titelverteidiger.
Zwei Spieltage stehen in der Hauptrunde der Deutschen Eishockey Liga (DEL) noch auf dem Programm. Für den EHC Red Bull München geht es dabei in den abschließenden Duellen mit den Straubing Tigers am Freitag (19.30 Uhr) und den Eisbären Berlin am Sonntag (14 Uhr) darum, sich die bestmögliche Ausgangssituation für die anstehenden Playoffs zu verschaffen.
Was bereits seit Längerem sicher ist: Die Red Bulls können nicht mehr aus den Top sechs rutschen, lassen damit die erste Runde aus und steigen direkt im Viertelfinale in den Kampf um die Deutsche Meisterschaft ein. Derzeit liegt der EHC auf Rang vier, je nach Ergebnissen in den ausstehenden Partien sind aber auch noch die Endplatzierungen zwei, drei oder fünf möglich. Dementsprechend steht auch der Viertelfinal-Gegner der Münchner bisher nicht fest.
Nach derzeitigem Stand würden die Red Bulls im Oberbayern-Derby auf den fünftplatzierten ERC Ingolstadt treffen. Zu dieser Paarung kommt es auch, wenn beide Klubs noch die Plätze tauschen. Ebenfalls möglich wäre ein Duell mit den Eisbären Berlin – vorausgesetzt, der EHC wird Dritter und der amtierende Meister verteidigt Platz sechs. Sollten die Eisbären patzen, könnte es für die Münchner auch an die Nordsee zu den Fischtown Pinguins Bremerhaven gehen.
Und wenn die Red Bulls noch Straubing auf dem zweiten Rang abfangen, würden sie im Viertelfinale auf den nach der Hauptrunde besser platzierten Sieger der beiden Playoff-Erstrundenserien treffen. Potenzielle Gegner wären in diesem Fall Berlin, Bremerhaven, die Schwenninger Wild Wings und die Grizzlys Wolfsburg. Nicht möglich sind Duelle mit Hauptrundenmeister Kölner Haie, Straubing, Mannheim, den Nürnberg Ice Tigers und den Augsburger Panthern.
Die erste Playoff-Runde wird ab dem 17. März im Modus Best-of-three ausgespielt. In dieser trifft der Siebte auf den Zehnten und der Achte auf den Neunten. Das Team, das zuerst zwei Siege holt, qualifiziert sich für das Viertelfinale. In diesem steigen dann ab dem 24. April die Top sechs der Hauptrunde mit in den Titelkampf ein. Gespielt wird dann bis zum Finale im Best-of-seven-Modus. Spätestens am 7. Mai wird der neue Deutsche Meister gekrönt.
