Im Rahmen von Kontrollen im Baugewerbe hat der Augsburger Zoll am Dienstag zahlreiche Hinweise auf Schwarzarbeit gesammelt. Wie es in einer aktuellen Mitteilung heißt, beteiligte sich die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Augsburg an einer bundesweiten Schwerpunktprüfung gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Branche. Dabei überprüften die Beamten unter anderem, ob Arbeitgeber ihre Beschäftigten ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet haben, Sozialleistungen zu Unrecht bezogen oder Mindestlöhne eingehalten werden.
Fokus Schwarzarbeit und Mindestlohn: Augsburger Zoll kontrolliert Baugewerbe
Die Kontrollen fanden im gesamten Zuständigkeitsgebiet des Augsburger Hauptzollamts statt. Es erstreckt sich über ganz Bayerisch-Schwaben und den Großraum Ingolstadt. Die FKS prüfte insgesamt zehn Betriebe und befragte dabei mehr als 90 Personen zu ihren Beschäftigungsverhältnissen.
Unternehmen im Visier: Prüfung ergibt unter anderem illegalen Aufenthalt
Offenbar ergaben sich direkt Hinweise auf Verstöße: Der Mitteilung zufolge leiteten die Zöllnerinnen und Zöllner jeweils zwei Bußgeldverfahren und Strafverfahren ein, unter anderem wegen illegalen Aufenthalts. Diese Zahlen können sich aber noch deutlich erhöhen, da sich nun umfangreiche Nachprüfungen anschließen. In 20 Fällen sind noch detailliertere Prüfungen erforderlich. (kmax)
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Max Kramer
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