Die Medizin schreitet voran, und die demografische Struktur in Deutschland verändert sich. Beides macht eine innovative Gesundheitsversorgung notwendig, die sowohl die Qualität als auch die Kosten im Blick hat. Um das zu erreichen, hat das Gesundheitsministerium eine Krankenhausreform (KHVVG) auf den Weg gebracht. Sie soll dafür sorgen, dass sich die Krankenhäuser spezialisieren.

Die Kliniken werden dabei verschiedenen Leistungsgruppen zugeordnet. Die Gruppen sind an Mindestvorgaben hinsichtlich Personal und Ausstattung gekoppelt, ganz unabhängig von der Größe der Klinik. Der Geschäftsführer der Waldhausklinik, Priv.-Doz. Dr. Dr. Tobias Romeyke, tauschte sich vor Kurzem mit Carolina Trautner, Vorsitzende des Landesgesundheitsrats und Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, Pflege und Prävention des Freistaates Bayern, darüber aus, was das für die Waldhausklinik in Deuringen für Folgen haben könnte.

Der Geschäftsführer der Waldhausklinik Tobias Romeyke empfing Carolina Trautner, Vorsitzende des Landesgesundheitsrats und Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, Pflege und Prävention des Freistaates Bayern.

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Der Geschäftsführer der Waldhausklinik Tobias Romeyke empfing Carolina Trautner, Vorsitzende des Landesgesundheitsrats und Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, Pflege und Prävention des Freistaates Bayern.
Foto: Waldhausklinik

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Der Geschäftsführer der Waldhausklinik Tobias Romeyke empfing Carolina Trautner, Vorsitzende des Landesgesundheitsrats und Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, Pflege und Prävention des Freistaates Bayern.
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Spezialisten sollen die Qualität der Behandlung verbessern

Romeyke erklärte: „Die Waldhausklinik versorgt schwer kranke, chronifizierte Patienten. Sie setzt zur Behandlung ein multiprofessionelles Behandlungsteam ein. Das multimodale Therapiekonzept beinhaltet verschiedene Behandlungsmethoden.“ Neben spezialisierten Fachärzten wie Internisten, Schmerztherapeuten oder Rheumatologen sind Therapeuten wie Psychotherapeuten, Physio- und Kunsttherapeuten und Ökotrophologen in die Behandlung der Patienten eingebunden. Auch Pflegekräfte mit erweiterter Fachausbildung, zum Beispiel im Bereich Schmerztherapie, Wundmanagement, Palliativpflege oder naturheilkundlich erweiterter PfPflege,rbeiten an der Klinik. Ziel sei es, die Qualität der Behandlung zu verbessern, indem die individuellen Bedürfnisse der Patienten berücksichtigt werden, so der Geschäftsführer.

Die CSU-Landtagsabgeordnete Carolina Trautner betonte, wie wichtig die Waldhausklinik als hochspezialisierte Fachklinik sei. „Es bedarf notwendiger Anpassungen der Krankenhausreform und zusätzlicher Ausnahmeregelungen, da viele Fachkrankenhäuser, wie die Waldhausklinik, durch die Reform nicht ausreichend berücksichtigt werden.“ Die Vorgaben der Reform würden im Fall der Waldhausklinik die medizinische Qualität nicht steigern, sondern nur die Kosten erhöhen. Die Klinik wäre gezwungen, Geräte und Personal vorzuhalten, die sie für ihre patientenzentrierte Versorgung gar nicht benötige. Trautner kündigte an, Lücken und unabsehbare Folgen der Reform im Gesundheitsausschuss zu thematisieren, um schnell an Lösungen zu arbeiten. Sie begrüßte die bevorstehende Kooperation zwischen der Waldhausklinik und dem Lehrstuhl für Integrative Gesundheitsversorgung und Prävention am Universitätsklinikum Augsburg. (AZ)

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