
Amerikanische Schiffe im Persischen Golf und auf der Manama-Basis in Bahrain.
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- Das US-Militär hat nach eigenen Angaben mehrere iranische Marineschiffe, darunter Minenleger, in der Straße von Hormus zerstört.
- Geheimdienstquellen zufolge begann Iran zuvor damit, Seeminen in der strategisch wichtigen Meerenge zu platzieren.
- Washington versucht derweil, die Märkte zu beruhigen, und stellt eine mögliche Eskorte für Tanker durch die Straße von Hormus in Aussicht.
Das US-Zentralkommando „United States Central Command“ (CentCom) hat nach eigenen Angaben mehrere iranische Marineschiffe, darunter 16 iranische Minenleger-Schiffe, in der Straße von Hormus zerstört. Darüber berichteten mehrere Medien, wie auch das Portal 20Minutos.
Die US-Streitkräfte begründen die Operation mit Bedrohungen gegen die freie Schifffahrt in der strategisch bedeutsamen Meerenge. CentCom erklärte, iranische Kräfte hätten über Jahre hinweg die Navigationsfreiheit in Gewässern bedroht, die für die Sicherheit und den Wohlstand der USA, der Region und der Welt von zentraler Bedeutung seien.
USA zerstören offenbar Minenleger in der Straße von Hormus
Das Militärkommando veröffentlichte auf der Plattform X ein Video der Angriffe. Die Aufnahmen zeigen, dass es sich bei vielen der angegriffenen Ziele um kleinere Boote handelte. Mit Ausnahme von zwei Schiffen lagen alle attackierten Fahrzeuge zum Zeitpunkt der Schläge in Häfen vor Anker.
Das Ziel der koordinierten Schläge definiert CentCom klar: Die Fähigkeit des iranischen Regimes, auf See Macht zu projizieren und internationale Schifffahrt zu belästigen, soll geschwächt werden. „Seit Jahren bedrohen iranische Streitkräfte die Freiheit der Schifffahrt in Gewässern, die für die Sicherheit und den Wohlstand der Vereinigten Staaten, der Region und der Welt von entscheidender Bedeutung sind“, zitierte 20Minutos CentCom.
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Geheimdienstquellen informierten über Minen
US-Präsident Donald Trump kommentierte die Operation über seinen Kanal Truth Social. Er teilte mit, die Streitkräfte hätten in den vergangenen Stunden zehn inaktive Minenleger-Schiffe getroffen und vollständig zerstört, weitere würden folgen.
Zuvor hatten zwei Personen mit Zugang zu US-Geheimdienstinformationen gegenüber „CNN“ bestätigt, dass Iran begonnen hat, Minen in der Straße von Hormus zu platzieren. Trump hatte sich laut der DPA besorgt über eine mögliche Verminung der Straße von Hormus gezeigt, einer Meerenge zwischen dem Oman und dem Iran, durch die in Friedenszeiten etwa ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls verschifft wird.
US-Regierung versucht, Märkte zu beruhigen
Seit einigen Tagen bemüht sich die US-Regierung, die durch den Krieg in Turbulenzen geratenen globalen Märkte und Börsen zu beruhigen. Dazu gehört auch das Angebot, dass die USA bei Bedarf Tanker der Marine durch die Straße von Hormus eskortieren lassen könnten. Bis Dienstagmittag hatte es laut Regierungssprecherin Karoline Leavitt jedoch noch keine solche Eskorte gegeben.
Trump betonte, dass die Vereinigten Staaten von einer Blockade der Straße von Hormus weniger stark betroffen wären, da sie selbst über enorme Öl- und Gasvorkommen verfügten. Das Angebot einer Eskorte richte sich vielmehr an andere Länder, wobei er ausdrücklich China nannte. Die Volksrepublik importiert große Mengen Öl aus dem Iran, während die USA und Europa über die Straße von Hormus vergleichsweise wenig Öl aus den Staaten am Persischen Golf beziehen.