Bielefeld. Jedes Jahr während der Vorstellung des Spielplans zur neuen Saison von Theater Bielefeld wird die Nachricht mit Spannung erwartet: Welches wird das Familienstück zur Weihnachtszeit? Nach etlichen Klassikern der Kinder- und Jugendliteratur („Pinocchio“, „Pippi Langstrumpf“, „Die kleine Hexe“) hat es ein weniger geläufiges, dennoch bekanntes Werk geschafft: „Das letzte Einhorn“, nach dem gleichnamigen Roman von Peter S. Beagle, wird für Bielefeld adaptiert und in mehr als 50 Vorstellungen aufgeführt.

Schauspieldirektor Dariusch Yazdkhasti freute sich sichtlich, die abenteuerliche Suche des einzigen verbliebenen Einhorns nach seinen Artgenossen und deren Gegenspieler – dem roten Stier – für die Bielefelder Bühne einrichten zu können. „Wir haben mit dem Autor in den USA konferiert und sein Okay erhalten, sehr frei mit dem Material umzugehen“, berichtete er. Den Zeichentrickfilm von Jules Bass und Arthur Rankin Jr. von 1982 „mit seinem wunderschönen Soundtrack“ hätten viele im Hinterkopf.

Yazdkhasti versprach, den „durch und durch fantastischen Stoff“ mitreißend und abenteuerlich, farbenreich und tiefgründig für Jung und Alt einzurichten. Die Weihnachtsstücke des Theaters erfreuen sich immer großer Beliebtheit, die Karten sind schnell vergriffen. Für das „Letzte Einhorn“ geht der Vorverkauf nach der Theater-Sommerpause los.

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