Nach einer Explosion an der US-Botschaft in Norwegens Hauptstadt Oslo am Wochenende hat die norwegische Polizei drei Brüder wegen des Verdachts eines „terroristischen Bombenanschlags“ festgenommen. Die Ermittler gingen davon aus, dass einer der Brüder einen Sprengsatz vor der Botschaft platziert habe und die anderen beiden an der Tat beteiligt gewesen seien, sagte der Staatsanwalt Christian Hatlo bei einer Pressekonferenz am Mittwoch.

Die drei Norweger in ihren Zwanzigern wurden Hatlo zufolge in Oslo festgenommen. Die Polizei untersuche noch das Motiv der mutmaßlichen Täter. Eine der Hypothesen sei, dass die Männer im „Auftrag eines Staates“ gehandelt hätten. „Das ist angesichts des Ziels – der US-Botschaft – und der heutigen weltweiten Sicherheitslage durchaus naheliegend“, sagte Hatlo.

Der Anwalt eines der Verdächtigen, Oystein Storrvik, sagte dem norwegischen Sender TV2, sein Mandant habe seine Beteiligung an dem Fall zugegeben. „Er gesteht, dass er die Bombe dort platziert hat“, sagte Storrvik.

Die Zahl der Todesopfer durch die israelischen Angriffe auf den Libanon seit dem 2. März ist auf 634 gestiegen. Das teilt die libanesische Katastrophenschutzbehörde mit. Eine israelische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.

Ein hochrangiger Militärberater des neuen obersten Führers des Iran, Modschtaba Chamenei, hat US-Präsident Donald Trump als „Satan“ bezeichnet und Israel mit der Vernichtung gedroht. „Trump ist der korrupteste und dümmste amerikanische Präsident“, sagte Jahja Rahim Safawi am Mittwoch im Staatsfernsehen. „Er ist Satan persönlich.“

Er wiederholte zudem die seit langer Zeit geäußerte Drohung, Israel zu vernichten. „Im Nahen Osten können Israel und der Iran nicht nebeneinander existieren. Einer von ihnen muss verschwinden. Derjenige, der bleibt, ist der Iran, und derjenige, der zerstört wird, ist definitiv das zionistische Regime“, fuhr er fort. Israel kämpft gemeinsam mit den USA gegen die Islamische Republik.

Irans Präsident Massud Peseschkian hat Bedingungen für ein mögliches Kriegsende formuliert. Der einzige Weg zu einem Stopp der Kämpfe seien „feste internationale Garantien“ für ein dauerhaftes Ende aller Angriffe, schrieb er auf X. Peseschkian forderte außerdem Reparationszahlungen. Zudem müssten die „legitimen Rechte des Irans“ anerkannt werden.

Welche Rechte er konkret meint, sagte Peseschkian nicht. Beobachter der iranischen Innenpolitik gehen davon aus, dass er auf die Wahl des neuen obersten Führers und dessen internationale Anerkennung anspielt.