Hamburg. Sie mögen es gern „überschaubar“? Bitte sehr: Zumindest in Bezug auf das Verkehrsgeschehen fürs kommende Wochenende (13. bis 15. März) ist es genau das, was der Auto Club Europa (ACE) vorhersagt. Dennoch sind weiterhin von Ferien unabhängig Reisende etwa in Richtung Alpen unterwegs. Auch wenn die von dichtem Reiseverkehr geprägte Skiurlaubs-Hauptsaison immer weiter abebbe, wie es der ADAC formuliert.

Die Reisenden können auch auf den Hin- und den entsprechenden Rückreisespuren für leichte Verzögerungen sorgen. Und auch die Küsten von Nord- und Ostsee werden angesteuert. „Insgesamt sind Staus jedoch selten“, so der ACE. Daran ändert dann auch der prognostizierte Ausflugsverkehr bei schönem Wetter am Sonntag nicht viel.


Samstag wird Hauptreisetag

Als Reisetag ist vor allem der Samstag ausgemacht – leichte Verzögerungen, aber wenig Staus stellt der ACE vor allem auf den genannten Strecken in Aussicht. Im Großraum Hamburg kann es auch noch mal etwas quirliger werden – dort enden am Freitag die Frühlingsferien.

Jetzt lesen



Häufig ist es die beste Variante, in den Stau hineinzufahren, statt ihn zu umfahren.



Vorausschauend statt hektisch: Wer ruhig bleibt und ausreichend Abstand hält, hilft, den Stau schneller aufzulösen.



Auch im Reisesommer 2024 wieder ein gewohntes Bild: Aber ein paar Regeln und Tipps helfen, damit der Stau für alle Betroffene nicht unsicher oder zu stressig wird.

Die Rückreisespuren füllen sich dann am aber vor allem am Sonntag – stark zu spüren am späteren Nachmittag – da könne es zu kurzen Verzögerungen im Heimreiseverkehr kommen. Zudem dann ja auch noch die angesprochenen Ausflügler unterwegs sind und irgendwann heim wollen.

Klassiker für mögliche Staus und Verzögerungen ist gleich zu Beginn des Wochenendes der Feierabend- und Pendelverkehr am Freitag. Da kann es speziell rund um die Ballungsräume voll werden.

Die Anzahl der Baustellen steigt wieder spürbar an

Die Anzahl der Baustellen auf den Autobahnen nimmt wieder zu. So zählt der ADAC aktuell rund 900 (Vorwoche 830). Auch im Bereich von Vollsperrungen (etwa auf Abschnitten der A2, der A7 und der A9) kann es länger dauern.

Der ACE und der ADAC erwarten auf folgenden Autobahnen mehr Verkehr und Staus (oft in beiden Richtungen):

  • A1 Köln – Dortmund und Osnabrück – Bremen – Hamburg – Lübeck
  • A2 Berlin – Hannover – Dortmund – Oberhausen
  • A3 Würzburg – Frankfurt – Köln – Oberhausen
  • A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe
  • A5 Basel – Karlsruhe
  • A6 Heilbronn – Nürnberg
  • A7 Füssen/Reutte – Ulm – Würzburg und Hannover – Hamburg – Flensburg
  • A8 Salzburg – München – Ulm – Stuttgart – Karlsruhe
  • A9 Nürnberg – München
  • A10 Berliner Ring
  • A12 Berliner Ring – Frankfurt/Oder
  • A13 Dresden – Schönefelder-Kreuz
  • A45 Aschaffenburg – Gießen – Dortmund
  • A59 Düsseldorf – Köln – Bonn
  • A61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
  • A81 Stuttgart – Heilbronn
  • A93 Kiefersfelden – Rosenheim
  • A95 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A99 Autobahnring München

Mehr Ratgeber



Lieber ausschalten. Den Motor im Stand laufen zu lassen, kostet oft unnötig Kraftstoff - und ist in vielen Situationen auch verboten.



Ein Mann telefoniert in seinem Auto mit einem Smartphone. 



Raus aus der Gefahrenzone: Nach einem Unfall oder einer Panne bringen sich Betroffene möglichst schnell, aber umsichtig in Sicherheit. 

Wie in Deutschland ist in Österreich am Freitag vor allem rund um die Ballungsräume mit Berufsverkehr zu rechnen. Auch tummeln sich immer noch Wintersportler auf den Transitrouten, die auf dem Weg zu ihren Zielen sind oder sich auf den Heimweg machen.

Staus sind möglich, doch laut ADAC werden sie auch hier immer weniger. Insbesondere nennt der Autoclub in Österreich als Schwerpunkte die West-, Tauern-, Inntal-, Brenner- und Rheintalautobahnen, die Fernpass-Route, die Arlberg-Schnellstraße sowie die Tiroler, Salzburger und Vorarlberger Bundesstraßen.

Großbaustellen auf wichtigen Routen in Österreich

Probleme drohen auch auf wichtigen Autobahnen in Österreich weiterhin durch Baustellen. Das gilt etwa für die Brennerautobahn aufgrund der Generalsanierung der Luegbrücke. Daher kann es gerade zu Stoßzeiten immer wieder zu Verzögerungen und Staus kommen. Der ADAC stellt online weitere Informationen bereit. Auch auf dem nicht mehr grundsätzlich gesperrten Reschenpass (B180) ist weiterhin mit Behinderungen zu rechnen.

Zudem sind in der Wintersaison hindurch Fahrverbote für den Ausweichverkehr am Wochenende in Kraft – so unter anderem im Bundesland Tirol. Die betroffenen Strecken und Zeiten lassen sich auf der Informationsseite des Bundeslands Tirol ansehen. Ähnliches gilt in Vorarlberg, wozu das Bundesland auch eine Seite im Netz hat.

Auch in der Schweiz sind noch Skitouristen unterwegs

Der ACE rechnet in der Schweiz mit Ausnahme des Berufsverkehrs am Freitag nur mit eher geringem Verkehrsaufkommen und geringer Staugefahr. Der ADAC nennt in seiner Stauprognose als Schwerpunkte die Gotthard- sowie die San-Bernardino-Route und die Zufahrtsstraßen der Skigebiete Graubündens, des Berner Oberlands, des Wallis und der Zentralschweiz. Auch die Route Basel – Zürich – Chur ist staugefährdet.

Wartezeiten an den Grenzen sind weiter möglich

Im Frühjahr 2025 wurden die Einreisekontrollen an allen deutschen Grenzen verschärft. Allerdings soll der Pendel- und Reiseverkehr laut ADAC möglichst wenig beeinträchtigt werden. Die Kontrollen seien stichprobenartig, nicht alle Fahrzeuge würden angehalten.

Dennoch kann es speziell an den Übergängen von Österreich – Suben (A3), Walserberg (A8) und Kiefersfelden (A93) – zu Wartezeiten kommen.

Die aktuellen Reisezeiten in Echtzeit lassen sich für viele wichtige Transitkorridore des österreichischen Autobahnnetzes in nördlicher und südlicher Richtung auf der Website der Asfinag ansehen.

Copyright © 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.



Werden Touristen bei der Einreise in die USA bald zur Offenlegung ihrer Social-Media-Konten verpflichtet? Das schlägt zumindest die US-Grenzschutzbehörde CBP vor.



In Wohnmobilen gilt die Anschnallpflicht.