Newsblog zur US-Politik
Kriegskosten für die USA steigen
Aktualisiert am 12.03.2026 – 07:33 UhrLesedauer: 6 Min.
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Im Video: Die Pose ist eine Anspielung auf eine ikonische Szene. (Quelle: reuters)
In Washington ist eine kuriose Statue aufgestellt worden. Vor dem Weißen Haus kommt es zu einem Zwischenfall. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Beamte aus der Regierung von Präsident Donald Trump haben Insidern zufolge die Kosten der USA für die ersten sechs Tage des Krieges gegen den Iran auf mindestens 11,3 Milliarden Dollar geschätzt. Das sind durchschnittlich 1,88 Milliarden Dollar pro Tag. In der vergangenen Woche hatte eine Denkfabrik in Washington laut CNN die Kosten noch auf etwa 890 Millionen Dollar pro Tag geschätzt.
Die Zahl von 11,3 Milliarden sei in einer Sitzung hinter verschlossenen Türen für Senatoren am Dienstag genannt worden. Die umfasse aber nicht die gesamten Kosten des Krieges. Aus dem Umfeld des Kongresses hieß es, man gehe davon aus, dass das Weiße Haus dem Kongress bald einen Antrag auf zusätzliches Geld für den Krieg vorlegen werde. Einige Beamte sagten, der Antrag könnte sich auf 50 Milliarden Dollar belaufen, während andere diese Schätzung für zu niedrig hielten.
Der Sondergesandte des Kremls Kirill Dmitrijew ist in Florida nach Medienangaben zu Gesprächen mit Vertretern von US-Präsident Donald Trump zusammengetroffen. Das berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Verhandlungskreise.
Dmitrijew ist der Sonderbeauftragte von Kremlchef Wladimir Putin für die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland und spielt auch bei den Verhandlungen über die Beendigung des Ukraine-Kriegs eine wichtige Rolle. Er soll aus Moskauer Sicht vor allem auf die Position Washingtons Einfluss nehmen und auch die Wirtschaftsbeziehungen wieder verbessern. Medienberichten nach hat Dmitrijew in den vergangenen Monaten ein gutes Verhältnis zu Trumps Sondergesandten Steve Witkoff aufgebaut, den er bei Verhandlungsrunden in Moskau auch zum Essen ausführte.
Die USA sehen sich als Vermittler in den Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine. Treffen gab es zuletzt mehrfach im nun vom Iran-Krieg erschütterten Nahen Osten und einmal in der Schweiz. Dmitrijew hat dabei immer wieder die USA für ihre Rolle als Vermittler in den Ukraine-Verhandlungen gelobt, während er über Europa lästerte, das seinen Worten nach nun bald Russland um Öl-, Gas, und Düngemittellieferungen anbetteln müsse.