Der größte deutscher Stromversorger hat im vergangenen Jahr einen Milliarden-Gewinn gemacht, wenngleich dieser mit 5,1 Milliarden Euro wie erwartet unter dem des Vorjahres von 5,7 Milliarden Euro lag. Doch die Vorstellung der Bilanz stand ganz im Schatten der aktuellen Krise. „Wenn Sie sich die Spritpreise angucken, dann sind wir schon in angespannter Lage“, sagte Konzern-Chef Markus Krebber. Der Markt gehe davon aus, dass sich die Lage in einigen Wochen entspannt. „Doch wenn das lange dauert, wird es kritisch werden“, so Krebber weiter. Ein Fünftel der weltweiten Gas- und Öl-Lieferungen kommen aus der Golf-Region – und diese Mengen fallen aktuell weg, weil der Iran die Straße von Hormus blockiert und immer wieder Anlagen in den Golfstaaten angreift.