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Jetzt wird es ernst für den SC Freiburg! Im Achtelfinal-Hinspiel der Uefa Europa League treten die Breisgauer am Donnerstag um 21 Uhr live bei RTL beim KRC Genk an. Es geht um mehr als nur eine gute Ausgangslage. Freiburg kann Geschichte schreiben. Ein Viertelfinale hat der Klub international noch nie erreicht.

SC Freiburg will in Genk Geschichte schreiben

In Belgien soll der Grundstein gelegt werden. Trainer Julian Schuster warnt jedoch eindringlich vor dem Gegner. Auch wenn Genk in der Liga nur Achter ist, sieht er keinen Grund zur Entwarnung.

Schuster sagt: „Davon lassen wir uns nicht blenden. Wenn ein Team im Achtelfinale in Europa steht, hat das auch einen Grund.“

Yira Sor ist Europas schnellster Spieler

Einer dieser Gründe heißt Yira Sor. Der 25 Jahre alte Linksaußen aus Nigeria sorgt aktuell europaweit für Schlagzeilen. Beim 3:0 gegen KAA Gent vergangene Woche wurde er mit 37,7 km/h gemessen. Offiziell. Das macht ihn zum schnellsten Spieler Europas.

Yira Sor (25) ist Europas schnellster Spieler

Yira Sor (25)

Foto: REUTERS

Auf Freiburgs Philipp Treu wartet damit eine echte Herausforderung. Der 25-Jährige könnte direkt auf Sor treffen. Treu sagt vor dem Duell: „Ich glaube, er könnte sogar auf meiner Seite spielen. In der Bundesliga gibt es auch sehr schnelle Spieler, das ist man gewohnt. Man schaut sich natürlich mal die einzelnen Szenen und die Stärken der Gegner an. Unser Ziel ist es, ihn ins Verteidigen zu bringen, so dass ihm die Kraft nach vorne fehlt.“

Vier Tore in der Belgian Pro League, zwei in der Europa League – Sor trifft auch. Wenn er Tempo aufnimmt, wird es brandgefährlich für jede Abwehr.

Konstantinos Karetsas ist Genks Top-Talent

Doch Sor ist nicht der einzige Genk-Star. Als größtes Talent gilt Konstantinos Karetsas. Der 18-Jährige kommt wettbewerbsübergreifend auf drei Tore und unglaubliche 16 Vorlagen.

Konstantinos Karetsas (18) gehört zu Europas Top-Juwelen

Konstantinos Karetsas (18)

Foto: Getty Images

Gemeinsam könnten Karetsas und Turbo-Mann Sor am Donnerstag zu Partycrashern für Freiburg werden. Für die Breisgauer ist klar: Nur mit voller Konzentration lebt der Traum vom ersten europäischen Viertelfinale weiter.