„Es huift ja nix“
Die Gruberin kehrt zurück: Das sollten Fans in Franken wissen
12.03.2026 – 09:40 UhrLesedauer: 2 Min.
Monika Gruber hat gut lachen (Archivbild): Ihre Auftritte in der Region sind beinahe alle restlos ausverkauft. (Quelle: Imago Images)
Nach ihrer Bühnenpause meldet sich Monika Gruber mit ihrem neuen Programm zurück. Die Nachfrage ist gigantisch. Wo Fans jetzt noch auf Karten hoffen können.
Wenn Monika Gruber ruft, dann bebt der bayerische Terminkalender. Mit ihrem gewohnt scharfzüngigen Humor nimmt die umstrittene Kabarettistin ab 2026 wieder das aktuelle Zeitgeschehen ins Visier. In Franken macht sie dabei gleich mehrfach Station, unter anderem in der Comödie Fürth und der Kia Metropol Arena in Nürnberg. Doch wer die „Gruberin“ live erleben will, braucht derzeit vor allem eines: Glück – oder extrem schnelles Reaktionsvermögen beim Ticketkauf.
Die Tournee „Es huift ja nix“ für die Jahre 2026 und 2027 hat nur noch wenige Restplätze zu bieten. Besonders die exklusiven Vorpremieren in der Comödie Fürth vom 17. bis 19. März 2026 sowie die Auftritte in der Stadthalle Fürth (12./13. Mai und 12. August 2026) waren binnen Minuten vergriffen. Auch für den ersten großen Termin in Nürnberg am 22. Januar 2027 in der Kia Metropol Arena gibt es im offiziellen Verkauf keine regulären Karten mehr.
Aufgrund der enormen Nachfrage wurde ein Zusatztermin in Nürnberg für den 23. Januar 2027 angesetzt. Der Vorverkauf hierfür läuft bereits.
Trotz „Ausverkauft“-Status gibt es Hoffnung über „Fansale“, die offizielle und sichere Wiederverkaufs-Plattform von Eventim. Auch die Anmeldung für den „Ticket-Alarm“ oder Wartelisten bei der Comödie Fürth lohnt sich für kurzfristige Rückläufer. Dringend abgeraten wird von Drittanbietern wie Viagogo: Hier drohen nicht nur horrende Aufschläge, sondern wegen der oft personalisierten Tickets auch Probleme beim Einlass.
Inhaltlich bleibt sich Monika Gruber treu. Sie beschreibt sich in ihrem neuen Soloprogramm selbst als eine Frau, die eigentlich nur Harmonie will, aber angesichts des „alltäglichen Wahnsinns“ zwischen Hausverstand und Mainstream einfach nicht mehr an sich halten kann. Zwei Stunden lang verspricht sie Unterhaltung, bei der einem das Lachen auch mal im Hals stecken bleiben darf – eben ganz nach dem Motto: „Es huift ja nix“.
Monika Gruber polarisiert. In ihrer Heimat Erding bei München organisierte sie etwa eine Demonstration gegen die GEG-Novelle, die sie als „Heizungsideologie“ bezeichnete. Kritiker werfen ihr außerdem häufig vor, mit ihren populistischen Zuspitzungen zu Themen wie Gendersprache oder Klimapolitik Ressentiments zu schüren und eine Nähe zum rechten Rand zu suchen. Ihre Fans jedoch feiern sie als „Stimme der Vernunft“.
