Anders als im gestoppten Mischwald-Programm soll es keine großflächigen Rodungen mit anschließender Aufforstung in eingezäunten Bereichen mehr geben. Statt dieses – oft von Erholungssuchenden kritisierten – eher radikalen Waldumbaus, wollen die Förster künftig behutsamer vorgehen. Fällungen sind nur noch punktuell geplant. Der stellvertretende Leiter der Forsten, Felix Weisbrich, spricht von „gezielten Eingriffen“, um „Licht zu schaffen für nachwachsende Triebe“.
Den Rest sollen dann Eichelhäher, Eichhörnchen und andere Wildtiere besorgen, die Baumsamen verteilen, fallenlassen oder vergessen. Dass die Förster, die keine aufwändigen Schonungen mehr anlegen müssen, damit „arbeitslos“ werden, befürchtet Weisbrich nicht. Hochkompetentes Personal werde weiter gebraucht, um die Waldentwicklung zu begleiten und gezielt einzugreifen.