Ein automatisiertes System mit Roboterarm entnimmt Medikamente aus einem Lagerregal in einer Apotheke. (Quelle: dpa)

Stand: 13.03.2026 • 16:23 Uhr

Beamte des Landeskriminalamts Berlin haben am Donnerstag zwei Apotheken sowie die Wohnungen von sechs Tatverdächtigen durchsucht. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten, geht es um den Verdacht des illegalen Handels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten.

Laut den Ermittlungen besteht der Verdacht, dass aus den beiden Apotheken am Kurfürstendamm in Charlottenburg-Wilmersdorf und in der Steglitzer Schloßstraße rezeptpflichtige Medikamente wie etwa Abnehmspritzen, Antidepressiva und das Schmerzmittel Tilidin illegal gehandelt wurden.

Bei den Durchsuchungen wurden den Angaben zufolge knapp 250.000 Euro, zudem Geld in fremder Währung, Mobiltelefone und Unterlagen sowie etwa 300 Verpackungen verschiedener verschreibungspflichtiger Medikamente gefunden.

An dem Einsatz waren laut Polizei und Staatsanwaltschaft insgesamt 133 Einsatzkräfte beteiligt. Die Ermittlungen und die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauerten an.

Sendung: rbb|24, 13.03.2026, 16:20 Uhr

Rundfunk Berlin-Brandenburg