In der Nacht hatte US-Finanzminister Scott Bessent auf X mitgeteilt, dass Länder zeitweise russisches Öl kaufen dürften, das sich bereits auf Schiffen befinde. Die befristete Ausnahme von US-Sanktionen soll bis 11. April gelten.

Er könne die Logik hinter dieser Maßnahme verstehen, sagte Selenskyj. Sie solle die Preise auf dem Weltmarkt stabilisieren. Doch sie führe dazu, dass Russland noch mehr Drohnen produzieren könne. Diese würden nicht nur in der Ukraine eingesetzt, sondern auch im Nahen Osten. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz hatte die Lockerungen deutlich kritisiert. (Quelle: dpa)

15:37 Uhr | Ermittler: Drei Menschen bei russischem Raketenangriff in der Ostukraine getötet

Bei einem russischen Raketenangriff in der ostukrainischen Region Charkiw sind nach Angaben von Ermittlern drei Menschen in einem Bus getötet worden. Bei den Toten handele es sich um den Busfahrer und zwei Fahrgäste, erklärten die ukrainischen Ermittler. Vier Menschen seien verletzt worden. Der Bus sei in der Nähe des Ortes Nowa Oleksandriwka gewesen, als er von einer Iskander-Rakete getroffen worden sei. Der Kreml äußerte sich zunächst nicht. (Quelle: AFP)

13:55 Uhr | Deutschland bereitet Patriot-Paket für Ukraine vor

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius ist dabei, ein neues Luftverteidigungspaket für die Ukraine zu schnüren. Deutschland sei bereit, weitere fünf „Patriot“-Lenkflugkörper an die ukrainischen Verteidiger abzugeben – wenn auch andere Länder ihren Beitrag leisten, hatte Pistorius im Februar nach Beratungen am Rande eine Nato-Treffens in Brüssel erklärt. Die Bundesregierung setzt darauf, dass so insgesamt 35 Abfangraketen zusammenkommen. Mehr dazu im Audio: