Anfang der Woche haben Volker Haase und Ehefrau noch in Katar nach einer einwöchigen Reise auf ihrem Kreuzfahrtschiff festgesessen. Dabei hatten die Urlauber ihren Urlaub schon beendet, saßen bereits im Flugzeug nach Hause. Aber sie mussten wieder aussteigen, weil das Flugzeug nicht starten konnte. Es ging zurück aufs Kreuzfahrtschiff im Hafen. Wegen des Irankrieges blieb der Luftraum über der Katarischen Hauptstadt Doha tagelang gesperrt. Das machte die Rückkehr nach Hause in Bautzen unmöglich. Anderthalb Wochen lang harrten die Eheleute auf dem Schiff aus.

„Die Situation an Bord wurde angespannter, vor allem, als die ersten Passagiere abreisen konnten. Man fragt sich natürlich: Warum die und wir nicht“, berichtete Volker Haase MDR SACHSEN. Die Auswahlkriterien für die Abreise habe der Reiseveranstalter in Hamburg getroffen, habe die Schiffscrew angesagt. „Bei der Ansprache des Kapitäns kam der Hinweis, dass die Passagiere doch die Mitarbeiter der Rezeption nicht dafür beschimpfen sollen, dass sie nicht ausgewählt wurden und auch nicht anfangen sollen, Möbel kaputt zu machen.“